Sicherheit-Allgemein

Sicherheit in der Computerwelt!

Hierzu ein paar grundlegende Gedanken, die nichts mit dem Betriebssystem zu tun haben, sondern eher damit, wie wir als User mit dem Thema umgehen.

Als Faustregel gilt: Die beste Firewall ist das eigene Gehirn und ein gesundes Misstrauen!
 Kurz gesagt, Brain.exe benutzen!

Betrüger gab es schon immer aber was hat uns im Leben davor beschützt? Richtig gedacht - Ein gesundes Misstrauen.
Hier helfen uns schon unsere Urinstinkte. Steht uns jemand ggü., scannen wir unbewusst diesen ab und greifen dazu auf die gespeicherten Erfahrungen zu um
herauszufinden: "Bist Du Freund oder Feind?"

Diese Technik funktioniert natürlich am PC nicht mehr, weil das Ggü. oft tausende von Kilometern weg ist, und Profilbilder oder Namen Schall und Rauch sind, die mit
der eigentlichen Person nicht zwangsläufig etwas zu tun haben. Darum ist ein gesundes Misstrauen äußerst hilfreich.

Zudem glauben viele, nur weil der PC in der eigenen Wohnung steht, dass es sich hier um einen gesicherten Bereich handelt.
Das ist grundsätzlich falsch! PCs haben heute, weil es oft nicht mehr anders geht, Internetanschluß und sind somit weltweit ansprechbar.
Wer würde heute in einer Großstadt offen sichtbar Geld in der Hemdtasche tragen? Keiner richtig und im Internet sind jeden Tag ca. 1 Milliarde Menschen online, von denen
ein gewisser Prozentsatz darauf wartet, dass der User am heimischen PC unvorsichtig wird.

Darum gilt: "Ich weiß erstmal nicht was der andere von mir will, also bin ich vorsichtig.

  • Fragen nach persönlichen Daten (wie Name, Adresse oder Bankverbindung) werden nicht herausgegeben, egal wie nett der Gegenüber ist.
    Auf Profilen die öffentlich sind, egal ob es sich hierbei um Facebook, Userforen oder sonstige Netzwerke handelt haben die o.g. Angaben nichts verloren.
    Behörden, Banken und Unternehmen fragen nie via E-Mail nach persönlichen Userdaten
    Rechnungen müssen in Deutschland immer noch postalisch versendet werden, sonst hätte ein Mahnverfahren keine Rechtsgültigkeit.
    Grundsätzlich gilt, wenn Dateianhänge gezippt im Postfach landen, ist ein gesundes Misstrauen an den Tag zu legen.
    Erhält man doch einmal eine gezippte Datei von einem Bekannten oder weil man ein Unternehmen hat, dann macht es Sinn diese VOR DEM ÖFFNEN mit einem Virenprogr. zu scannen.
    Software aus unbekannter Quelle niemals installieren.
    Niemals mit Administrationsrechten im Internet surfen. (Bösartige Software hat dann automatisch Adminrechte wenn sie ausgeführt wird).

Bei Linux gilt: Ein Windows Virus, also eine Datei mit der Endung Datei.exe kann keinen Schaden anrichten.
Zudem muss bei der Installation immer ein Passwort, des Administrators eingegeben werden. Kenne ich den Ursprung der Software nicht, weil ich sie mir irgendwo runtergeladen habe oder weil sie per Mail gekommen ist, dann gilt w.o. beschrieben: Finger weg von der Installation!

Weiterführende Informationen sind auch hier zu finden: https://www.bsi.bund.de/DE/Home/home_node.html