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Autor Thema: [gelöst]  LM 20.1 Mate grub: bootmenu wird bei jedem Start zurückgesetzt  (Gelesen 446 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

[gelöst] LM 20.1 Mate grub: bootmenu wird bei jedem Start zurückgesetzt
« am: 17.06.2021, 19:04:14 »
Hallo,

ich arbeite seit -zig Jahren mit multiboot Umgebungen (mind. 3 Systeme; oft Win's & Linux'e gemischt),
hier nun:
Boot-HD: MBR part. schema, 3 prim, 4 extended part.s, grub (nur Betriebssysteme drauf, keine Daten)
 Part.1: Win 8.1 loader
 P2 Win 8.1 system
 P3: LM 18.3 Mate Arbeitspartition (entfällt demnächst -> LM 20.1 xxx)
 P5: LM 20.1 Mate sek. Test, grub master (jetzt neu umgestellt von LM 18.3 Mate)
Daten-HD: MBR, div. prim. Part.s (ntfs & ext4 gemischt)
 nur Arbeitsdaten für die div. BS

Zur Übersichtlichkeit habe ich seit Jahren vor allem eben die /boot/grub/grub.cfg entsprechend (im Klartext) angepaßt:
d.h. die entspr. menuentrys händisch verschönert...
  • Windows 8.1. pro (sda2)
  • Linux Mint 18.3 Mate work (sda3)
  • Linux Mint 20.1 Cinnamon test (sda5)
Das hat auch immer so lange gehalten bis zu einer Kernel Aktualisierung oder Umbau vom grub master, d.h der zuletzt installierten Linux Version; Evtl. mit boot-repair nachgebessert.

Soweit alles prima.
...bis Mint 20.1 (s.o.):
Seitdem wird bei jedem Start vom PC das Bootmenu neu erzeugt - und meine Änderungen (sudo) sind weg:
  • "Windows 8.1" tritt einmal auf
  • "Mint 18.3" wird als Mint 18.3 erkannt
  • Mint 20.1 erscheint als "Ubuntu"
und die menuentrys in /boot/grub/grub.cfg sind wieder auf dem 'originären' (alten) Stand, wie sie nach Installation oder von grub-mkconfig erzeugt werden.

Hilfe !
Was muß ich nun ändern, um MEINE "Verschönerungen" (= Klartexteinträge) dauerhaft im Bootmenu zu verankern ?

Danke !

Nachtrag:
Der Effekt tritt auch auf bei GPT HDs mit UEFI boot (mein Test-Rechner) UND bei LM 20.1 Cinnamon (hier, sda5, grub master).
Es muß also an LM 20.1 und grub liegen (LM release notes -> nichts dazu gefunden) oder ???
« Letzte Änderung: 18.06.2021, 16:07:33 von Bertelh »

Was soll mir dieser Post sagen?
Ich steh auf dem Schlauch.
Aber herzlich willkommen.  :)

@Borrtux: da hatte ich mich nach der 3. Zeile vertippt; also ging der thread  - gerade angefangen - raus.
Sorry  :(
Also habe ich nachgebessert...

Was muß ich nun ändern, um MEINE "Verschönerungen" (= Klartexteinträge) dauerhaft im Bootmenu zu verankern ?
ganz einfach: Bei allen Linuxen jeweils aus dem System heraus ein 'sudo grub-install /dev/sdxy', wobei "y" jeweils für die Partition von z.B. "/" steht. Dann können die nicht mehr "dazwischen funken"

Möglichst nicht gerade ganz am Ende einer 2 TB Platte richtest Du eine kleine 100 MB groß Partition ein, Dateisystem im Prinzip völlig egal, allderdings würde ich ext4 den Vorzug geben, auch wenn das gegenüber z.B. fat32 wegen der Dateirechte immer etwas "komplizierter" ist.

Annahme: Platte /dev/sda, die neue Partition /dev/sda7, dann vom LiveSystem aus

sudo mount /dev/sda7 /mntsudo grub-install --target=i386-pc --recheck --removable --boot-directory=/mnt/boot /dev/sda Danach legst Du in /mnt/boot/grub eine grub.cfg an, in die du die gewünschten Einrichtungen (Hintergrundbild, Auflösung...) vornimmst und menuentry erzeugst
menuentry "LM 20 (SymLink)" {
search --no-floppy --fs-uuid --set=root <dieUUIDvon"/">
linux /vmlinuz root=UUID=<dieUUIDvon"/"> ro
initrd /initrd.img
}
...
menuentry "LM 20 (cfg)" {
search -n -u --set=root <dieUUIDvon"/">
configfile /boot/grub/grub.cfg
}

Hi

Also im meiner grub.cfg steht am Anfang

#
# DO NOT EDIT THIS FILE
#
# It is automatically generated by grub-mkconfig using templates
# from /etc/grub.d and settings from /etc/default/grub

Von daher nichts in der grub.cfg ändern.

und hier ist eine Erklärung zu Grub  https://wiki.ubuntuusers.de/GRUB_2/

BalouB


Zur Übersichtlichkeit habe ich seit Jahren vor allem eben die /boot/grub/grub.cfg entsprechend (im Klartext) angepaßt:

Ich weiss nicht ob das in Mate anders ist, aber /boot/grub/grub.cfg ändert man eigentlich nicht,

in meinem xfce mache ich Änderungen in etc/grub.d/40_custom

Danach ein update-grub.

Moin,
es gibt auch die Möglichkeit in einer >custom.cfg< Anpassungen vorzunehmen ohne die >grub.cfg< anzufassen. Gespeichert wird die >custom.cfg< in >/boot/grub/<.
INFO: https://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?t=315584
Gruß
Wolfgang

Also im meiner grub.cfg steht am Anfang
#
# DO NOT EDIT THIS FILE
#...

Von daher nichts in der grub.cfg ändern.

...aber /boot/grub/grub.cfg ändert man eigentlich nicht,
und, habt ihr mal genau hingeschaut, was ich vorschlage? Da komm ein grub zum Einsatz, der vollkommen unabhängig vom installierten BS ist! Und der jeweilige grub eines installierten BS wird lediglich in den PBR (statt MBR) installiert. Mit 'configfile /boot/grub/grub.cfg' kann der aber durchaus benutzt werden, wenn man will.

g.rubienne Ich habe Deinen Post erst nach Schreiben meines Post gelesen.

BalouB

Hallo Leute,

erstmal Danke für die div. Rückmeldungen.
Also - der Reihe nach:

@g.rubienne
sorry, wenn ich evtl. mißverständlich war: ...da "funkt" keiner dazwischen; hat auch nie.
(ich habe u.a. auch ne 5-boot-konfig laufen; gpt/uefi, 2 win.s, 3 linuxe - da gehts auch; und das UEFI menu hat nen Maulkorb bekommen - nur grub sichtbar ...)
--> erst seit mein grub-master (*) vom 18.3 auf 20.1 umgestellt ist, ist bei jedem Booten MEIN Boot Menu gebügelt.
(*) grub-master (hab ich so genannt - auch im Menu) - also der "letzte installierte", in dessen Partition der aktive grub liegt (hier zeigt der MBR drauf; bei UEFI ist es mächtig mehr verschachtelt).
Und grub ist Gott sei Dank (immer) noch rückwärts kompatibel (kann auch "Alte" booten).

Also - wenn ich DIch richtig verstehe, schägst Du vor:
   ne eigene boot Partition zu erzeugen, grub rein installieren, das komplette Bootmenu für alle BS (Part.s) dort hinein zu packen
   - und entweder auf die lokalen (Part. internen) grub/boots zu verlinken oder die (von "zentral" aus) zu booten...
Ok, prinzipiell ne gute Idee (akut nicht dran gedacht) - prüfe ich mal; Ist verm. techn. sogar am saubersten - völlig unabhängig von den BS.
ABER: das ist verm. für meine (umgehäkelten) UEFI multiboot Kisten die beste Lösung. TOP !
War mir allerdings früher zu viel Aufwand, u.a. weil ich bei jedem Linux mind. 2 versch. Kernel habe, die ich auch nutze (und mind. 5 ähnliche multi-boot Kisten in der family)
--> und so war's einfacher & schöner (richtig: das war quick & dirty; hat aber mind. 10 Jahre lang funktioniert ;)

@BalouB & Axel-Erfurt
Zitat
...nichts in der grub.cfg ändern.
--> steht dort schon seit x Jahren drin (bei den WinDosen steht noch viel mehr drin) & hilft hier leider überhaupt nicht weiter.

@Axel-Erfurt
Zitat
...mache ich Änderungen in etc/grub.d/40_custom
Klar, das geht auch - einfach die entspr. Templates anpassen (das wären hier dann die 10-, 20- und 40-er ;)
Ist sogar etwas eleganter...
--> verm. hier für mich die beste Lösung (zumindest für die Kiste hier).
Ich weiß ja, welches System (Linux, Win...) wo drin ist, was das macht, und wie es "heißen" soll.

@Wolfgang58
Zitat
es gibt auch die Möglichkeit in einer >custom.cfg< Anpassungen vorzunehmen ohne die >grub.cfg< anzufassen. Gespeichert wird die >custom.cfg< in >/boot/grub/<.
INFO: https://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?t=315584
Hey - noch besser.
--> Schau ich mir auf alle Fälle mal an, was das alles kann.

Ok - Leute.
Vielen Dank für die teilw. sehr konstruktiven Vorschläge. Ich prüfe das alles mal und schließe den thread dann.
(Und wenn ich mal eine opt. Lösung habe (oder genau weiß, warum das jetzt - 20.1 - anders ist als vorher - 18.3), hänge ich das noch hinten dran...)

BerteH

Re: LM 20.1 Mate grub: bootmenu wird bei jedem Start zurückgesetzt
« Antwort #10 am: 18.06.2021, 18:00:56 »
@g.rubienne
sorry, wenn ich evtl. mißverständlich war: ...da "funkt" keiner dazwischen; hat auch nie.
wenn von den 2 LM jeweils beide Installationen (im CSM) in den MBR der selben Platte erfolgt sein sollten, dann funken die sich sehr wohl gegenseitig dazwischen!
Zitat
(ich habe u.a. auch ne 5-boot-konfig laufen; gpt/uefi, 2 win.s, 3 linuxe - da gehts auch;
du willst nich wissen, wie viele BS ich hier am Laufen habe (w7, w10, w10gpt - also EFI, 3x Ubuntu, 5x *buntu zum testen, bullseye, und jetzt auch LM in div. VBs, was aber mit dem grun Menü nichts zu tun hat)
Zitat
und das UEFI menu hat nen Maulkorb bekommen - nur grub sichtbar ...)
wie das bitte, F8 oder F12 kannst Du doch gar nicht abschalten, außer – was ich annehme – du hast ein CSM Boot. (die von mir beschriebene Methode ist übrigens auch für EFI boot möglich > https://wiki.ubuntuusers.de/Universal_stand-alone_grub_f%C3%BCr_BIOS_und_EFI_auf_USB_flashkey_und_internen_HDD_und_SSD/#Anhang)
Zitat
--> erst seit mein grub-master (*) vom 18.3 auf 20.1 umgestellt ist, ist bei jedem Booten MEIN Boot Menu gebügelt.
(*) grub-master (hab ich so genannt - auch im Menu) - also der "letzte installierte", in dessen Partition der aktive grub liegt (hier zeigt der MBR drauf; bei UEFI ist es mächtig mehr verschachtelt).
eben, der letztinstallierte schreibt in denselben MBR, aber der "Zeiger" des "alten" weist immer noch auf eben denselben MBR, wenn du dort (im alten System) ein update machst, ist der wieder der chef.
Zitat
Und grub ist Gott sei Dank (immer) noch rückwärts kompatibel (kann auch "Alte" booten).
'os-prober' findet im Prinzip alles, was auf der /den Platten an bootbaren BS vorhanden ist.
Zitat
Also - wenn ich DIch richtig verstehe, schägst Du vor:
   ne eigene boot Partition zu erzeugen, grub rein installieren, das komplette Bootmenu für alle BS (Part.s) dort hinein zu packen
   - und entweder auf die lokalen (Part. internen) grub/boots zu verlinken oder die (von "zentral" aus) zu booten...
eine eigene Partition, ja! (der Begriff "boot" ist im Linuxsystem ja bereits besetzt).
Mit den SymLinks ('linux ... vmlinuz…', 'initrd ...') botest du jeweil den aktuellen kernel; es kommt ja nicht so häufig vor, mal einen älteren booten zu müssen, daher dafür – für mich nachrangig – eben auch das 'configfile' der jeweiligen Installation.
Zitat
Ok, prinzipiell ne gute.[...]
War mir allerdings früher zu viel Aufwand,[...]
an irgendeiner Stelle mußt Du den Aufwand so oder so betreiben, entwederin '40_custom' oder, wie hier, in "stand-alone" (btw., je ein Eintrag SymLinks und 'configfile'ist nun aber kein Aufwand)