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Autor Thema:  Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?  (Gelesen 829 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #15 am: 12.10.2017, 13:39:27 »
Hi :)

ist doch ganz einfach.. bis 18.1  1-5 ab 18.2 1-4 ;)
und da es immer mehr probleme nach kernel update gibt, halte ich es mehr denn je für sinnvoll, anfängern die automatische kernel aktualisierung nicht zu empfehlen.. also AV einstellungen > die unteren beiden clicker ausschalten!!!!

@cosmo.. woher die info über das 5er paket? wo liegt die.. hatte schonmal gesucht, und nach der F1 beschreibung und einem hinweis damals im mint block, nahm ich an, es würden da pakete aus mint romeo kommen... (derzeit leer)
« Letzte Änderung: 12.10.2017, 16:27:35 von ehtron »

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #16 am: 12.10.2017, 16:10:13 »
ist doch ganz einfach.. bis 17.3  1-5 ab 18.x 1-4 ;)
Sorry, aber so ist es falsch. Die Änderung im Level System erfolgte mit 18.2. LM 18, 18.1 und alle 17.x sind diesbezüglich identisch.

@cosmo.. woher die info über das 5er paket? wo liegt die.. hatte schonmal gesucht, und nach der F1 beschreibung und einem hinweis damals im mint block, nahm ich an, es würden da pakete aus mint romeo kommen.
Nein, hat nichts mit Romeo zu tun, das wird wie gehabt auch in 18.2 über die Paketquellenverwaltung freigeschaltet. Ich hatte allerdings auch zu deiner Frage vor 2 Tagen schon einen Hinweis geschrieben: guck in die Datei /usr/lib/linuxmint/mintUpdate/rules.

Da dieser Thread sich ja an diejenigen richtet, die noch wenig vertraut mit der Materie - und auch mit den Begrifflichkeiten - sind, hier noch ein Wort zu Romeo: Das ist nicht der Liebhaber von Julia, sondern es handelt sich um das Codewort für instabile Pakete; hier kann man durchaus von Alpha oder Beta sprechen. Standardmäßig sind instabile (aka romeo) Pakete deaktiviert, werden also weder in der Paketverwaltung / Software-Verwaltung noch im Update-Manager angezeigt. Man muß sie explizit freischalten, wobei nur in seltenen Fällen überhaupt romeo-Pakete angeboten werden. Vergessen wir den Jüngling also gleich wieder, er schafft in diesem Zusammenhang mehr Verwirrung ??? als Erregung :-* .

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #17 am: 12.10.2017, 16:27:04 »
Hi :)
@cosmo
Zitat
weil das fragliche Paket (es geht zur Zeit tatsächlich nur um ein einziges)
meine frage war.. wo liegt die (name, quellserver.. ubuntu / mint?, wo und wie markiert?)

mit der 18.2 hast du recht ;) korrigiert..

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #18 am: 12.10.2017, 16:33:38 »
Soweit ich das überblicke, befinden sich alle virtualbox Pakete in den Quellen von Ubuntu.

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #19 am: 12.10.2017, 16:40:06 »
Hi :)
das ist mir natürlch bekannt.. ich meine deine ominöse level 5er version, von der du immer erzählst..

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #20 am: 12.10.2017, 19:26:03 »
Daß LibreOffice nicht auf dem neuesten Stand ist, stört mich wenig. Zum einen, weil ich es inzwischen nur noch selten benutze, zum anderen, weil ich die allermeisten Funktionen gar nicht brauche. Das ist bei MS Office auch nicht anders. Ich würde mir da auch nicht alle zwei Jahre für teuer Geld ein neues Paket kaufen.
Das mit der Sicherheit ist auch eher ein Problem für berufliche Anwender. Denn als Privatmann bekomme ich nicht regelmäßig irgendwelche ggf. makroverseuchten Office-Docs von Unbekannten zugesandt.

Überhaupt bin ich aufgrund umfangreicher Versuche nicht sehr ängstlich, was Sicherheitslücken anbelangt. Ich verwende mehrere Rechner, auf denen ich einen Langzeitversuch mache. Einer bekommt seit zwei Jahren kein Update mehr, hat aber aktuellen Browser und Mailclient. Ein anderer bekommt alle Betriebssystem-Updates, verwendet aber einen drei Jahre alten ungepatchen Browser. Ein dritter ist komplet aktuell gepatcht und der vierte hat nicht einmal einen Virenscanner, ein altes Betriebssystem und uralte Software (u.a. Firefox 17). Probleme hatte ich bislang auf keinem.
Vorsicht ist gut und ratsam, aber vor Angst schlotternd vorm Rechner sitzen, braucht man wirklich nicht. Die Chance, in seinem Bett abgestochen zu werden, dürfte ungefähr gleich hoch sein.

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #21 am: 12.10.2017, 22:16:25 »
ich meine deine ominöse level 5er version
"Ominös" ist im Fall des besagten virtualbox Pakets in der Tat der richtige Ausdruck. Wie du vielleicht inzwischen in der Datei rules selber gelesen hast, geht es um ein Paket, das gegen den Vivid LTS Stack gebaut worden sei. Für mich macht das keinen Sinn, und das gleich aus mehreren Gründen. Erstens wäre es mir neu, daß Ubuntu 15.04 jemals LTS gewesen wäre. Zweitens könnte man auf die Frage kommen, wie ein 15.04-Paket in die Quellen von 16.04 gelangt sein soll. Aber drittens interessiert mich das alles nicht die Bohne, denn im Sommer 2017, noch bevor die Mint 18.2 beta das Licht der Welt erblickte, war Virtualbox 5.0.x bereits mausetot. Aus Gründen, die ich schon einmal in anderem Zusammenhang genannt habe, verwende ich die aktuelle Version von Oracle, da gibt es gar keine Chance, daß dieses ominöse Paket überhaupt auf meinem Rechner landen kann. Solange es kein weiteres Paket gibt, daß dort gelistet ist, wird auch außer diesem ominösen Paket auch nichts durch den Ausschluß von Level 5 blockiert. Mithin: Man verpaßt nichts. (Viertens ist Mint 18.x mit so vielen Fehlern und Regressionen behaftet, Dinge, die in Mint 17.3 völlig ordnungsgemäß funktionieren, daß bislang diese Mint-Reihe keine Chance hat, auf meinen Produktiv-Rechner zu gelangen.)

Was im Zusammenhang mit der Aktualisierungsverwaltung von Mint 18.2 wichtig ist: Hier werden Pakete einsortiert, die möglicherweise den Tod des Systems bedeuten können. Also Finger weg. Beurteilen kann man das erst, wenn dort jemals ein weiteres Update aufgeführt werden sollte, das man auch praktisch untersuchen kann.

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #22 am: 13.10.2017, 10:19:16 »
Hi :)
ich schaue mir das gelegentlich nochmal an... auf den quellservern hab ich nichts passendes gefunden.

Zitat
Hier werden Pakete einsortiert, die möglicherweise den Tod des Systems bedeuten können. Also Finger weg. Beurteilen kann man das erst, wenn dort jemals ein weiteres Update aufgeführt werden sollte, das man auch praktisch untersuchen kann.

ich gehe davon aus, du meinst damit die freischaltung von level 5..  und nicht die AV als ganzes ;)

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #23 am: 13.10.2017, 11:41:43 »
Natürlich bezieht sich das auf Level 5. In allen anderen Level sind ja genügend Updates vorhanden sowie in der Datei rules definiert, da braucht man auf nichts zu warten. Würde ich das auf die gesamte Aktualisierungsverwaltung (das Kürzel AV mag ich gar nicht, das assoziiere ich sofort mit Ant-Virus und so etwas kommt hier niemals auf den Rechner) beziehen hieße das, in Mint niemals ein Update zu installieren; offensichtlich meine ich das nicht.

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #24 am: 13.10.2017, 13:34:51 »
Die Aktualisierungsverwaltung aktualisiert die in Mint verfügbare Sammlung (Repositories genannt). Ist eines der zur Aktualisierung angebotenen Pakete bereits installiert, wird die Installation ebenfalls aktualisiert, heißt die Installation wird erneuert.

Nicht installierte Pakete werden - abgesehen vom Kernel auch nicht installiert. Dazu ist entweder die Anwendungsverwaltung, synaptic oder apt bzw. apt-get zuständig.

virtualbox in den Repositories ist deutlich veraltet! Zur installation ist virtualboxorg mit der aktuellen Version zu wählen. Um genau zu sein: virtualbox Ubuntu 16.04 (das ist die Version auf der Mint derzeit aufbaut. Keine ältere und keine neuere - die beißen sich mit den benötigten Bibliotheken zu tode.

Die Aktualisierungsverwaltung bringt Bugbeseitigungen, aber in der Regel keine Versionsupgrades. Die nächsten Upgrades gibt es mit Mint 19. Ein Versionsupgrade außerhalb der Repositories kann leicht dazu führen daß das gesamte System nicht mehr funktionsfähig ist! Zu jedem Paket gehören mehr oder weniger viele weitere Pakete, die, wenn nicht auf die aktuelle Mint-Version abgedtimmt sind, Fehlfunktion auslösen können.

Kommandozeile:
apt-get update macht nicht mehr als die Repositories zu aktualisieren. Es wird kein Programm installiert.
apt-get upgrade installiert Anwendungen die mit neuen Fehlerbeseitigungen versehen wurden
apt-get dist-upgrade aktualisiert auch Kernel und Systempakete unabhängig von den Ebenen der Aktualisierungsverwaltung.

Re: Wie funktioniert die Aktualisierungsverwaltung?
« Antwort #25 am: 13.10.2017, 14:02:56 »
Etwas mehr Genauigkeit und Richtigkeit täte dem obigen Beitrag ganz gut.

Die Aktualisierungsverwaltung aktualisiert die in Mint verfügbare Sammlung (Repositories genannt).
Die Aktualisierungsverwaltung aktualisiert das betreffende System, aber keine Repositories. Diese werden von denjenigen aktualisiert, die die Repositories pflegen.

Um genau zu sein: virtualbox Ubuntu 16.04 (das ist die Version auf der Mint derzeit aufbaut.
Besser, es stände hier richtig. Es gibt zur Zeit 2 Mint-Hauptversionen, die beide gepflegt werden. Nut Mint 18.x basiert auf Ubuntu 16.04, Mint 17.x dagegen auf Ubuntu 14.04. Und dafür muß natürlich auch die 14.04-Version von Virtualbox verwendet werden. So verkürzt wie es hier beschrieben wird werden Newbies garantiert auf das falsche Gleis gesetzt. Das sind dann die Fälle, wo der Anwender schreibt, er habe sich genau an die hier gegebene Anweisung gehalten.

apt-get update macht nicht mehr als die Repositories zu aktualisieren. Es wird kein Programm installiert.
apt-get upgrade installiert Anwendungen die mit neuen Fehlerbeseitigungen versehen wurden
apt-get dist-upgrade aktualisiert auch Kernel und Systempakete unabhängig von den Ebenen der Aktualisierungsverwaltung.
apt-get update aktualisiert also keine Repositories, sondern die Informationen des System über die Repositories.
apt-get upgrade beschränkt sich keineswegs auf Anwendungen.
apt-get kennt im übrigen - egal welche Option verwendet wird - nichts über die Ebenen der Aktualisierungsverwaltung. Wenn man das auf der Kommandozeile haben will, muß man mintupdate-tool (erst ab Mint 18.2 verfügbar) verwenden.