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Autor Thema: [erledigt] LinuxMint auf Basis Ubuntu vs. LinuxMintDebian, Erfahrungen, Vorteile, Nachteile  (Gelesen 45318 mal)

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[erledigt] Re: LinuxMint auf Basis Ubuntu vs. LinuxMintDebian, Erfahrungen, Vorteile, Nachteile
« Antwort #60 am: 21.01.2016, 19:07:36 »
@aexe: ich meinte das nicht als "vorwurf" gegen jemanden und garnicht im speziellen auf sudo
ich halte es jetzt nicht für grob fahrlässig sudo noch zu verwenden ich beobachte halt generell die haltung das an altem, vermeintlich bewährten gerne festgehalten wird und probleme so lange nicht als solche akzeptiert werden bis sie massive schwierigkeiten verursachen.
das kann man aber auch neutraler formulieren und sagen das ist einfach eine mögliche sicht der dinge die für viele user auch seine berechtigung haben mag

vielleicht schreib ich nächste woche über mal was zu dem thema zusammen, ja, will aber nichts fest versprechen

ich beobachte halt generell die haltung das an altem, vermeintlich bewährten gerne festgehalten wird und probleme so lange nicht als solche akzeptiert werden bis sie massive schwierigkeiten verursachen.
Probleme mit Betriebssystemen/Programmen unterliegen dem ökonomischen Prinzip. Das "never change a running system" hat sehr viel mit Manpower und Kosten zu tun.
Ändern/Erneuern oder Flicken, solange es geht, ist in der Regel keine Frage der Akzeptanz von Problemen, sondern eine Kostenentscheidung - selbst im privaten Bereich.

ich beobachte halt generell die haltung das an altem, vermeintlich bewährten gerne festgehalten wird und probleme so lange nicht als solche akzeptiert werden bis sie massive schwierigkeiten verursachen.
Probleme mit Betriebssystemen/Programmen unterliegen dem ökonomischen Prinzip. Das "never change a running system" hat sehr viel mit Manpower und Kosten zu tun.
Ändern/Erneuern oder Flicken, solange es geht, ist in der Regel keine Frage der Akzeptanz von Problemen, sondern eine Kostenentscheidung - selbst im privaten Bereich.

Sorry aber mit Verlaub das ist jetzt im Bezug auf Linux und die gerade besprochenen Themen wirklich Quatsch.
Es gibt garniemanden der zentrale Kosten von "einem Linux" abwägen könnte. Alle Komponenten über die gerade diskutiert wird werden von komplett unterschiedlichen Entwicklerteams betreut und aufgebaut. Und zum Zeitpunkt einer Entscheidung sind diese Komponenten schon vorhanden.
Und wer trifft die Entscheidung?
Innerhalb einer Distro die Maintainer. Zahlen diese die Entwickler von den Softwarekomponenten die sie verwenden oder nicht verwenden? Naja größtenteils nicht.
Müssen die manpower zu upstream Projekten bereitstellen? Ne, das tun sie vielleicht im eigenen Interesse aber müssen sie nicht.
Es wird sehr wohl oft aus purer Überzeugung etwas besser machen zu können ein Projekt gestartet, und dann werden durchaus einfach Vor und Nachteile debatiert.
Wenn das Ökonomie-Prinzip reagieren würde hätten wir nichtmal Linux selbst.
Zahlt Linus Torvalds oder die Linux Foundation notwendigerweise die Entwickler die ihre Patches oder Komponenten im kernel haben möchten?
Die werden großteils von anderen (und wohlgemerkt verschiedenen) Unternehmen bezahlt usw.

Poettering hat systemd als Hobbyprojekt gestartet. Als Distros es dann übernommen haben war das für nicht-kommerzielle Distros auch eine nicht-kommerzielle Frage.
Diskutiert hat man technische Vor- und Nachteile, Philosophien, Prinzipien etc. eig alles nur keine ökonomischen Fragen.
Klar braucht eine Distro für jede Komponente die sie verwenden will Leute die das verwalten. Aber die braucht man auch für die "alten" Sachen. Das ist ja nicht einmal paketiert und ab in den Lagerkeller.


Wie wäre es mit einem ordentlichen Tutorial ?

Hab die letzten Tage was über fortgeschrittene Rechteverwaltung in Linux mit Polkit zusammengeschrieben und wollt es eigentlich jetzt posten.
Weil ich das zwischendruch beim Arbeiten gemacht habe war ich auf meinem Haupt-Laptop mit Fedora, um jetzt festzustellen das Mint ein paar Versionen hinterherhinkt und Polkit noch maßgeblich anders organisiert ist.  :-[ :'(
Naja dann wirds halt umgeschrieben.

TommyLMDE

  • Gast
Wie wäre es mit einem ordentlichen Tutorial ?

Ich hatte das schon mal an anderer Stelle (Debian-basiert) getan.... wer Interesse hat, kann da mal reinschauen.

Und hinsichtlich systemd halte ich dieses in deutscher Sprache (*) geführte Interview mit L.P. für unglaublich spannend und informativ. Insbesondere ab der 50. Minute wirds interessant, da erfährt man, woran die "Traditionalisten" festhalten... und so mein persönliches Resümee, das sie damit in Wahrheit Linux sabottieren. 


(*) Nur das Intro ist in englischer Sprache.
« Letzte Änderung: 28.01.2016, 11:56:13 von TommyLMDE »

Ich sehe du hast dir viel Mühe gegeben und ich hoffe du gestattest mir eine Anmerkungen (Ich mache sie hier, da ich mich im anderen Forum nicht extra registrieren möchte):

Diese Datei: /var/lib/polkit-1/localauthority/50-local.d/40 LocalExtPerms.UY_thomas_mca.pkla
Ist besser hier aufgehoben: /etc/polkit-1/localauthority/50-local.d/
Und ich würde das Leerzeichen vermeiden.

So stehts in der Dokumentation:
Zitat
The /etc/polkit-1/localauthority hierarchy is inteded for local configuration and the /var/lib/polkit-1/localauthority is intended for 3rd party packages.

TommyLMDE

  • Gast
Ich mache sie hier
Danke dafür!

Diese Datei: /var/lib/polkit-1/localauthority/50-local.d/40 LocalExtPerms.UY_thomas_mca.pkla
Ist besser hier aufgehoben: /etc/polkit-1/localauthority/50-local.d/
So stehts in der Dokumentation:
Zitat
The /etc/polkit-1/localauthority hierarchy is inteded for local configuration and the /var/lib/polkit-1/localauthority is intended for 3rd party packages.
Ja, das hatte ich gelesen... und dann ne klassische Fehlentscheidung getroffen ...  weil man leider mit niemanden vorher mal drüber reden  konnte. Ich hatte mich selber als "3rd party" gesehen, da ich eben der Meinung war, das eine ist Debian original, und ich bin es eben nicht... also bleibt nur 3rd party. "/etc/polkit" passt mir rein gefühlsmäßig jetzt auch besser. Ich habe das also geändert.

Und ich würde das Leerzeichen vermeiden.
Tja... war Gedankenlos... wobei ich jetzt nicht bemerkt habe, dass das schädlich ist. Aber mit "_" ists auf jeden Fall sauberer. Ich habe alles geändert.... und hoffe, dass ich nix kaputtgeändert habe  :'(

Danke für diese für mich lehrreichen Hinweise!

Off-Topic:
ah ok, wenn es eh schon vorhanden ist lass ich es erstmal
melde mich dann wieder wenn Mint auf eine neuere Version umgestiegen ist welche die javascript .rules umsetzt

@Bobby: Ich würde mit LM18 damit rechnen. Zumindest in Debian testing sind die .rules in JS geschrieben. Hab gerade kein aktuelles Ubuntu um dort nachzusehen.