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Erste Schritte - erste Probleme => Installation & Updates => Thema gestartet von: ambivalent am 26.07.2017, 18:02:55

Titel: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: ambivalent am 26.07.2017, 18:02:55
Hallo zusammen

Ich hab gestern von meinem LM ein Backup erstellt und danach auf meine anderen 2 laptops aufgespielt; meine 3 Laptops sind völlig identisch (Sonderangebot),
so nun hab ich festgestellt, dass es doch nicht alles 'kopiert' wie unter Windows gewohnt, konkret fehlten Programme unter Wine,der Anmeldebildschirm wurde auf die Werkseinstellung zurückgesetzt und noch ein paar Kleinigkeiten.
benutzt dafür hab ich ''Paragon''-Boot CD,das einzige was ich momentan habe. Ich hab vorher Clonezilla versucht aber da kam ich einfach nicht weiter, ist irgendwie kompliziert für mich jedenfalls.

hat da jemand eine bessere Idee ?

LM KDE 18.2 x64
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: SpiritOfTux am 26.07.2017, 18:19:38
Sieht wohl so aus als wenn dieses Backup PGM die Hidden Folders/Files auslässt.

Ich glaube zum Thema Backup wurde bereits ein Vorschlag gemacht " FSarchive " hierzu gibt  es auch
eine GUI zu, wenn man nun zur SystemRescueCd http://www.system-rescue-cd.org/Download/ (http://www.system-rescue-cd.org/Download/)
greift hat man auch sein Backup PGM " FSarchive " wieder zur Hand.  ;)

Nachtrag : http://www.system-rescue-cd.org/System-tools/ (http://www.system-rescue-cd.org/System-tools/)

Edit:

Mit diesem Packages kommst Du jederzeit wieder an Die ISO-Files:

Mit AcetoneISO können Sie auf Ihrem Rechner verschiedene Arten von CD- und
 DVD-Abbildern so einbinden und verwalten, als seien sie auf reale Medien
gebrannt. Sie können mit der Applikation CD- und DVD-Abbilder einbinden
und verwalten. Das Programm unterstützt die folgenden Formate für CD- und
DVD-Abbilder: ISO, BIN, IMG, NRG und MDF.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: ambivalent am 26.07.2017, 18:37:59
OK probiere ich dann gleich aus. Vorerst dankeschön ;)
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: ambivalent am 26.07.2017, 19:15:51
@ SpiritOfTux
soweit so gut aber es kommt immer die Fehlermeldung ''Can't read bitmap block 0 from image''.
gibts irgendwo eine Anleitung für die Rescue CD?
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: SpiritOfTux am 26.07.2017, 19:35:38
@ SpiritOfTux
soweit so gut aber es kommt immer die Fehlermeldung ''Can't read bitmap block 0 from image''.
gibts irgendwo eine Anleitung für die Rescue CD?


Ist hier jetzt das von Dir erstellte ISO-Image gemeint oder welches Gerät/Devices

Edit: ONLINE MANUAL http://www.system-rescue-cd.org/manual/ (http://www.system-rescue-cd.org/manual/)
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: ambivalent am 26.07.2017, 19:46:09
ich will mein LM system in einem image speichern um es jederzeit wieder aufspielen kann, wie gesagt mit ''Paragon'' ging es (teilweise) aber bei der systemrescue cd blick ich gar nicht durch. das image von paragon hab ich gelöscht. ich habe 3 exakt gleiche laptops und will ein image hinbekommen damit ich nicht alle 3 installieren muss.
wie geht die einfachste art mit der systemrescue ?
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: toffifee am 26.07.2017, 19:47:42

Zitat
Sieht wohl so aus als wenn dieses Backup PGM die Hidden Folders/Files auslässt.
Das kann eigentlich nur passieren, wenn das Image dateiorientiert erstellt wird. Clonezilla oder Redo-Backup arbeiten anders.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: ambivalent am 26.07.2017, 19:55:03
ich versuchs nochmal mit clonezila...

bis später  ???
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: SpiritOfTux am 26.07.2017, 20:13:59
ich versuchs nochmal mit clonezila...

bis später  ???

Bin der Meinung das es hier schon mal gesagt wurde das CloneZilla Block weise arbeitet, hier wird auch der Anfang und das Ende
einer Partition mit abgesteichert ( siehe /etc/fstab ), dies Bedeutet das dein Rechner B + C genau die selben Partition haben müssen

Ein weiters Thema ist der MBR/UEFI der hier auch noch mitspielt, so einfach ist das nicht, wie Du es gern möchtest
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 26.07.2017, 20:24:11
dies Bedeutet das dein Rechner B + C genau die selben Partition haben müssen
Falsche Behauptungen werden durch Wiederholung nicht weniger falsch.
Die Ziel-Partition darf nicht kleiner sein als die Quell-Partition, idealerweise ist es dieselbe Partition.
Ist es eine andere, sind evtl Anpassungen erforderlich.
Anders formuliert:
Zitat
The destination partition must be equal or larger than the source one.
http://clonezilla.org/

MBR/UEFI muss unter Umständen auch beachtet werden.
Einfach ist so leicht nichts …
Es gibt aber Anleitungen für Clonezilla, siehe dazu
https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=43405.msg617799#msg617799
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: ambivalent am 26.07.2017, 20:36:53
OK wie gesagt ich habe 3 völlig identische Laptops und ich will auch dass auf allen das gleiche system läuft so dass auch das OS auf allen gleich ist.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: billyfox05 am 26.07.2017, 20:46:46
@ambivalent schreibt das er drei identische Rechner hat.
d.h. für mich
1. BIOS/UEFI - Einstellungen identisch
2. Festplatten identisch
wenn jetzt auf dem eingerichteten Rechner ein "Plattenimage" erstellt wird -
sollte es doch kein Problem sein dieses Plattenimage auf Rechner 2 und 3 einzuspielen - ODER ?
(bei "BIOS-Rechnern" sollte/muss der MBR "mitgenommen" werden - muss man das in "Clonezilla" einstellen ?)
- zur Sicherheit würde ich mir, vor solchen "Operationen", eine "SuperGrub2Disc" anfertigen -
sollte es zu "Bootproblemen" kommen hilft diese beim Booten des BS - aus dem gebooteten BS lässt sich dann relativ easy "Grub" reparieren".
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: gorzka am 26.07.2017, 21:03:08
Da fällt mir doch gleich eine Frage dazu ein. Er hat 3 identische Rechner. Auf Rechner A ist LM installiert mit 3 Partitionen (boot, swap, home). Gesichert mit Clonezilla.

Muss er Rechner B Partitionieren und dann Backup einspielen oder reicht es wenn eine große Partition vorhanden ist oder gar keine? Das wäre doch mal interessant.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: toffifee am 26.07.2017, 21:05:58
Man kann mit Clonezilla auch ein komplettes Laufwerk klonen, dann muss nix partitioniert werden. Bei identischen Platten.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: DocHifi am 26.07.2017, 21:07:02
Es muss im Grunde nichts auf der HDD sein, da ein Image von Clonezilla das alles beim Rückspielen anlegt.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 26.07.2017, 21:08:51
Die Vorstellung von identischen Rechnern halte ich für fragwürdig.
Das sind sie vielleicht in fabrikneuem Zustand, wenn sie in Gebrauch sind, ändert sich das.
Zum Beispiel durch die Partitionierung erhält jede Partition eine Kennung, die sog. UUID, die dem Wesen nach unterschiedlich sein muss.
Man könnte das zwar durch ein komplettes Klonen der gesamten Platte umgehen, damit habe ich keine Erfahrung und bin mir nicht sicher. ob das eine gute Lösung auf Dauer ist. Sehe auch den Sinn des Projekts nicht so recht ein.

Spielt man ein Betriebssystem auf - am einfachsten mit derselben ISO-Datei auf einem Live-System - ist die Identität auch nur unmittelbar nach der Installation gegeben. Durch den Betrieb wird sich das in mehr oder weniger großen Ausmaß ändern.

Clonezilla sichert in der Vorgabe-Einstellung den MBR mit und auch wieder zurück, was man aber auch abschalten kann.
Die SuperGrub2Disk in der Schublade zu haben ist immer eine sehr gute Idee.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: DocHifi am 26.07.2017, 21:11:32
Zitat
Die Vorstellung von identischen Rechnern halte ich für fragwürdig.
Was ist daran fragwürdig, er hat 3 identische Geräte gekauft, basta.
Wenn er dann auf jeden das identische Image spielt, sind sie immer noch identisch.
Was danach passiert, spielt hier keine Rolle.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: gorzka am 26.07.2017, 21:19:50
Schnelle Antwort und gut zu Wissen.

Danke
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 26.07.2017, 21:24:30
Was danach passiert, spielt hier keine Rolle.
Würde mich aber trotzdem interessieren.
Hoffe deshalb auf einen Erfahrungsbericht.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: Z-App am 26.07.2017, 21:31:53
Off-Topic:
Zitat von: aexe
Zum Beispiel durch die Partitionierung erhält jede Partition eine Kennung, die sog. UUID, die dem Wesen nach unterschiedlich sein muss.
Was befürchtest du? Weil die UUID identisch ist, startet GRUB gleich immer alle 3 Laptops gleichzeitig? ;)
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 26.07.2017, 21:42:12
Off-Topic:
Weil die UUID identisch ist, startet GRUB gleich immer alle 3 Laptops gleichzeitig?
Das ist wirklich praktisch. Daran habe ich gar nicht gedacht.
Dann braucht man in Zukunft auch nur eine Systemsicherung und kann diese für alle drei Rechner verwenden.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: ambivalent am 26.07.2017, 22:08:56
mann mann mann, habs mit clonezilla endlich hingekriegt und dann zeigt es die restzeit beträgt 9 stunden!!!
ist das normal? wenn ich ein windows image erstelle dauert das etwa 10-15 minuten.
ich probiers mal mit acronis.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: ambivalent am 26.07.2017, 22:25:14
also das mit 'paragon' erstellte image hab ich auf die andern zwei aufgespielt und es läuft ganz normal. wie schon gesagt, z.B. sind windows programme unter wine weg und ein paar kosmetische einstellungen, das ist dan aber auch alles,deshalb werde ich in zukunft 'paragon' und/oder acronis benutzen, spart enorm viel zeit und es funzt tadellos bis auf die genannten sachen, welche aber sehr schnell korrigierbar sind.

so, damit wäre es für mich gelöst.

vielen dank für die zahlreichen antworten

tschüss
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: SpiritOfTux am 26.07.2017, 22:42:33
dies Bedeutet das dein Rechner B + C genau die selben Partition haben müssen
Falsche Behauptungen werden durch Wiederholung nicht weniger falsch.
Die Ziel-Partition darf nicht kleiner sein als die Quell-Partition, idealerweise ist es dieselbe Partition.
Ist es eine andere, sind evtl Anpassungen erforderlich.
Anders formuliert:
Zitat
The destination partition must be equal or larger than the source one.
[url]http://clonezilla.org/[/url]

MBR/UEFI muss unter Umständen auch beachtet werden.
Einfach ist so leicht nichts …
Es gibt aber Anleitungen für Clonezilla, siehe dazu
[url]https://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=43405.msg617799#msg617799[/url]


Das MUSS bezog sich auf die UUID und diese ist nun mal bei einer Partition die größer ist als das Original eine andere

Bsp.

Zitat
title     Linux Mint 18.2
linux   /vmlinuz-linux
initrd   /initramfs-linux.img
options  root=PARTUUID=XXXXXXX-XXX-XX.... rw


etc.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: ambivalent am 26.07.2017, 22:51:48
PS:   @ aexe und alle anderen

die images sowohl mit paragon als auch mit acronis kann man ganz einfach aufspielen, beim erstellen muss man bei beiden programmen die gesamte festplatte sichern, also alle 3 partitionen inkl. des swap usw. danach nach dem aufspielen läuft alles picco bello, man muss überhaupt nichts weiteres tun (genauso wie man es von windows kennt). läuft und läuft und läuft... 8)
bis jetzt kamen keine problemmeldungen. ist als hätte ich es neu installiert.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: billyfox05 am 26.07.2017, 23:12:35
bei beiden programmen die gesamte festplatte sichern, also alle 3 partitionen inkl. des swap usw
Also ein "Plattenimage" hattest du das vorher nicht gemacht ? erklärt das die Probleme siehe u.a. deine Antwort #22 ?
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 27.07.2017, 08:38:25
Das MUSS bezog sich auf die UUID und diese ist nun mal bei einer Partition die größer ist als das Original eine andere
Damit wird die Aussage auch nicht richtig. Denn

- beim Zurücksichern einer Systemsicherung (Image) auf dieselbe Partition ist auch die UUID selbstverständlich dieselbe  (wenn vorher nichts an der Partitionierung geändert wurde). Also gibt es auch keine Probleme damit.

- beim Übertragen einer Systemsicherung (Image-Kopie) auf eine andere Partition, was mit Clonezilla durchaus möglich ist, hat diese eine andere UUID - sogar wenn sie genau dieselbe Größe wie die Quell-Partition hat. (Bedingung ist nur: sie darf nicht kleiner sein als die Quell-Partition).
Somit muss die UUID im zurückgesicherten System evtl korrigiert werden, zB wenn sie in der /etc/fstab verwendet wird. Entsprechend kann es auch Probleme mit dem Bootloader (MBR) geben.

Zum Verständnis:
Die UUID (Universally Unique Identifier) ist ein Standard für Identifikatoren, der in der Softwareentwicklung verwendet wird, zB um Partitionen eindeutig zu kennzeichnen.

Wird dagegen mit Clonezilla ein Klon der gesamten Festplatte erstellt, kann dieser auf eine andere Festplatte übertragen werden. Ist diese nicht kleiner als das Original, sollte das ähnlich problemlos ablaufen wie die entsprechende Aktion mit einem Windows-Tool wie Acronis, Paragon, Macrium Reflect oder einem anderem.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: DocHifi am 27.07.2017, 08:48:54
Zitat
- beim Übertragen einer Systemsicherung auf eine andere Partition, was mit Clonezilla durchaus möglich ist, hat diese eine andere UUID
Nein hat sie nicht, wenn man ein geklontes System auf eine Festplatte schreibt, so hat diese immer die Identischen Partitionen und UUID's des Images, welches aufgespielt wurde.
Dabei ist es völlig egal, was vorher auf der Ziel HDD war, denn diese wird überschrieben.
Smit muss auch nichts in der fstab geändert werden.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 27.07.2017, 08:58:06
Bei Clonezilla gibt es zwei grundsätzlich verschiedene Vorgehensweisen
- Image einer Partition oder Festplatte (device-image)
- Klon der Festplatte oder einer Partition (device-device)
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: DocHifi am 27.07.2017, 09:00:22
Das ändert nichts an meiner Aussage, ein Klon bleibt ein Klon und ist identisch, egal ob Partition oder Festplatte.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 27.07.2017, 09:11:00
Für mich ist das Erstellen eines Partitions-Image der Grund, Clonezilla zu verwenden. (Wesentlich geringerer Speicherplatz-Bedarf als bei einem Klon)
Zum Klonen gibt es andere, wesentlich einfachere Methoden.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: DocHifi am 27.07.2017, 09:15:34
Auch ein Image ist ein Klon, nämlich eine Kopie der Quelle, welches nach dem Rücksichern (Ziel) ebenfalls die gleiche UUID hat wie die Quelle.
So war es bisher immer, warum sollte es bei dir anders sein ?
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 27.07.2017, 09:20:56
Wenn es bisher immer so war … soll es mir recht sein.
Aber ich habe den Eindruck, dass die Verwirrung nicht geringer geworden ist.
Backup, Klon, Imagekopie (Abbild), System-Sicherung - alles dieselbe Sosse?

Ich halte mich immer noch an dieses historische Dokument:
https://subsetlines.files.wordpress.com/2011/10/clonezilla.pdf
Zitat
Hinweis: Diese Anleitung beschränkt sich auf das Erstellen von Abbildern auf einen lokalen Datenträger und das Wiederherstellen dieser Abbilder von diesem lokalen Datenträger.
Auf das Erstellen und Wiederherstellen von Partitionen, das Klonen von Datenträgern und Partitionen und das Sichern und Wiederherstellen über das Netzwerk wird nicht eingegangen.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: DocHifi am 27.07.2017, 09:49:35
Zitat
Backup, Klon, Imagekopie (Abbild), System-Sicherung - alles dieselbe Sosse?
Backup ist ein Oberbegriff und bedeutet Sinngemäß eine Sicherung.
Ein Klon ist eine 1:1 Kopie , diese kann sowohl als Image (img) oder als Abbild (iso) vorliegen.
Bleibt aber immer eine Kopie und somit identisch mit der Quelle.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 27.07.2017, 10:43:36
So sieht ein mit Clonezilla erstelltes Partitions-Image (Abbild) aus: user@w530 /media/user/WDat/Backup/2017-05-27-12-img-x240-sda9-serena $ ls
blkdev.list     Info-dmi.txt       Info-saved-by-cmd.txt     sda-hidden-data-after-mbr  sda-pt.sf
blkid.list      Info-lshw.txt      parts                     sda-mbr
clonezilla-img  Info-lspci.txt     sda9.ext4-ptcl-img.gz.aa  sda-pt.parted
dev-fs.list     Info-packages.txt  sda-chs.sf                sda-pt.parted.compact
17 Objekte, mit insgesamt 2,5 GB, System-Sicherung 'Serena auf /dev/sda9'.

Edit
Dort befindet sich inzwischen ein LM-18.1 Cinnamon, das könnte ich aber mit Hilfe von Clonezilla und diesem Image wieder rückgängig machen.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: billyfox05 am 27.07.2017, 17:41:52
Zitat
Backup, Klon, Imagekopie (Abbild), System-Sicherung - alles dieselbe Sosse?
nmM (über Jahrzehnte gewachsen in der Win-Welt, ca. 2,5 Jahre Linux Mint haben daran aber nichts geändert) - NEIN
- Backup ist eine Sicherung/Datensicherung
- Image/Abbild ist eine 1:1 Kopie einer Partition/Festplatte
bei der Erstellung entsteht eine Image/Abbild-Datei.
- Klon besser klonen erzeugt auch eine 1:1 Kopie einer Partition/Festplatte
ABER hier entsteht keine Image/Abbild-Datei
SONDERN die 1:1 Kopie wird direkt auf`s Ziel geschrieben.
Paradebeispiel: Umzug eines Betriebssystems von HDD auf SSD.
- SystemSicherung/SystemImage ist ein Zwischending von Partition/Festplatte - Image/Abbild
ich kenne das bisher nur aus der Win-Welt und hier beim "AOMEI-Backupper" (da ist er wieder der Begriffsirrsinn)
der "AOMEI-Backupper" macht Backups aber auch Image/Abbild als auch Systemsicherung/Systemimage
dabei umfasst eine Systemsicherung/Systemimage, bei Win10 im UEFI, ein Abbild/Image von drei
Partitionen (Efi-, Betriebssystem- und einer weiteren kleinen Win-Partition) das in
einer Image/Abbild-Datei gespeichert wird.
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 27.07.2017, 18:12:53
Mit Clonezilla lässt sich auch von mehreren Partitionen ein Image erstellen.
Das ist dann allerdings keine einzelne Datei, sondern wie oben gezeigt ein Verzeichnis mit mehreren Dateien.
Das ist von Vorteil, um zB die 4G-Begrenzung auf FAT32 einzuhalten.
Ein Image ist keine 1:1 Kopie im engeren Sinn, was man schon am deutlich geringerem Speicherbedarf erkennen kann.
Die 2,5 G im obigen Beispiel entsprechen etwa dem doppelten Speicherplatz-Bedarf beim Original (Partitionsgröße 20 G).

Anderes Beispiel: Ein Image von zwei Partitionen (win7 auf sda1 und sda2) …/Backup/2016-09-06-00-img-Win7-x240 $ ls
blkdev.list        Info-saved-by-cmd.txt     sda-chs.sf
blkid.list         parts                     sda-hidden-data-after-mbr
clonezilla-img     sda1.ntfs-ptcl-img.gz.aa  sda-mbr
dev-fs.list        sda2.info                 sda-pt.parted
Info-dmi.txt       sda2.ntfs-ptcl-img.gz.aa  sda-pt.parted.compact
Info-lshw.txt      sda2.ntfs-ptcl-img.gz.ab  sda-pt.sf
Info-lspci.txt     sda2.ntfs-ptcl-img.gz.ac
Info-packages.txt  sda2.ntfs-ptcl-img.gz.ad
22 Objekte, mit insgesamt 14,9 GB.
Quizfrage: Wie groß sind die Original-Partitionen?
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: billyfox05 am 27.07.2017, 18:27:16
Zitat
Ein Image ist keine 1:1 Kopie im engeren Sinn ...
nach dem Zurückspielen der Image-Datei entspricht der Speicherbedarf
im Ziel wieder exakt dem Speicherbedarf der Quelle.
Das hat wohl was mit komprimieren zu tun.
Beispiel 1 mein Win10 Systemimage mit "AOMEI-Backupper":
Quell-Partitionen ca. 65 GB davon belegter Speicherplatz ca. 28 GB
ergibt eine Image-Datei von ca. 18 GB
Wird diese Datei zurück gespielt - siehe oben 
Beispiel 2 mein LM 18.2 Mate Partitionsimage mit "AOMEI-Backupper":
Quell-Partition ca. 30 GB davon belegter Speicherplatz ca. 9 GB
ergibt eine Image-Datei von ca. 5 GB
Wird diese Datei zurück gespielt - siehe oben  ;)

Edit: @aexe hast du gelöscht ?
Titel: Re: Linux-Backup erstellen
Beitrag von: aexe am 27.07.2017, 18:35:15
In meinem 2. Beispiel sind die Original Partitionen 1,6 + 52 G groß und ziemlich voll.

Edit sagt:
Nö, nix gelöscht. Im Gegenteil, noch etwas ergänzt.