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Autor Thema:  Fehler im Installer: Ubuntu 20.04.2 LTS neu veröffentlicht Auswirkungen auf LM?  (Gelesen 516 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.


Der Fehler zeigt erneut, dass Canonical gut daran tut, für Ubuntu am Desktop einen neuen Installer zu entwickeln, denn Ubiquity weist viele noch ungelöste Fehler auf.
https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/ubiquity

Für die Server-Variante gibt es schon länger einen modernisierten Installer (Subiquity).
« Letzte Änderung: 14.02.2021, 21:49:55 von aexe »

Der Fehler betrifft übrigens nicht Kubuntu und Lubuntu, die verwenden Calamares.

LinuxMint hatte Calamares schon mal im Menü als Alternative dabei.
Und das Paket ist in den Quellen.
"apt show calamares" sagt:
Zitat
Package: calamares
Version: 3.2.20-0ubuntu1
Priority: optional
Section: universe/utils
Origin: Ubuntu
[ … ]
Calamares ist ein distributionsunabhängiges Installer-Framework.
Es bietet einen grafischen Installer, der mit nahezu jeder Distribution verwendet werden kann.
Dieses Paket ist geeignet für Live-Medien auf Debian-basierten Systemen und hat keinen besonderen Nutzen auf einem einem bereits installierten System.
Sie werden wahrscheinlich Ihre eigenen Konfigurationsdateien bereitstellen wollen, um sie an Ihre Distribution anzupassen. Lesen Sie dazu die Calamares-Dokumentation.
(übersetzt aus dem Englischen)
Homepage: https://github.com/calamares/calamares

In der Mitteilung von Canonical sind die Ubuntu-Varianten aufgeführt, die betroffen sind:
Kubuntu
Ubuntu Budgie
Ubuntu Desktop
Ubuntu Kylin
Ubuntu MATE
Ubuntu Studio
Xubuntu

https://lists.ubuntu.com/archives/ubuntu-announce/2021-February/000265.html

Das widerspricht sich etwas mit dem Artikel von Linux News, oder man wollte keine weitere Verwirrung stiften.
Zitat
Das betrifft sowohl Ubuntu als auch Ubuntu MATE, Ubuntu Budgie, Ubuntu Studio, Ubuntu Kylin und Xubuntu.
Obwohl Kubuntu und Lubuntu Calamares als Installer verwenden, wurden auch hier neue Abbilder erstellt, vermutlich,
um Verwirrung durch verschiedene Zeitpunkte der Veröffentlichung zu vermeiden.

In dem Zusammenhang vielleicht interessant:
https://www.golem.de/news/legacy-systeme-von-nuetzlicher-software-zum-nutzlosen-artefakt-2102-153993.html
In dem Artikel wird  beschrieben, wie ein verhängnisvoller Loop bei der Software-Entwicklung entstehen kann.
Verkürzt dargestellt:
Zitat
[ … ] Mangelndes Vertrauen in die Durchführung von Änderungen → Alle Änderungen werden ausgiebig manuell getestet → Größere Änderungen werden vermieden, weil manuelles Testen zeit- und arbeitsintensiv ist → Alle Änderungen folgen dem Weg des geringsten Widerstands → Der Code wird immer komplexer, sein Design immer schlechter und er enthält immer mehr Fehlerquellen → Mangelndes Vertrauen in die Durchführung von Änderungen.

Dieser verhängnisvolle Loop wird mit der Zeit immer schlimmer, bis man schließlich mit einem Legacy-System dasteht, das geschäftskritisch ist, mit dem man aber nur noch schlecht arbeiten kann. Es braucht immer mehr Zeit, um überhaupt noch Änderungen vorzunehmen. Schließlich kommt der Tag, an dem das System unter seinem eigenen Gewicht zusammenbricht.
[ … ]
Wenn sich ein Team bereits in dem besagten Teufelskreis befindet, kann es sehr schwer sein, daraus auszubrechen. Die oben genannten Lösungen liefern an und für sich keinen Geschäftswert - man schiebt sie also lieber auf die lange Bank. Es ist schwer zu rechtfertigen, viel Zeit für das Testen, Überwachen und Bereitstellen von Verbesserungen für ein funktionierendes Legacy-System aufzuwenden, wenn das Marketingteam gleichzeitig darauf drängt, das nächste Killer-Feature herauszubringen, das die Nutzer begeistern und die Konkurrenz ausstechen wird.

Aus der Schleife auszubrechen, kann mit gemeinsamen Anstrengungen und mit Investitionen gelingen. Allerdings ist das den meisten Wartungsteams nur selten gegeben. Sie drehen sich also immer weiter und weiter in der Schleife ... bis alles so schlecht ist, dass beschlossen wird, das ganze Ding zu verwerfen und von Grund auf neu zu schreiben. An diesem Punkt wird ein Legacy-System in den Ruhestand versetzt und das nächste Legacy-System wird geboren.

Hi :)
mint nutzt doch
ubiquity
oder irre ich mich?

somit für uns nicht relevant ;)

Off-Topic:
für uns nicht relevant
Hi  :)
Wer sind wir denn?
Wollen wir nicht Administratoren unserer Betriebssysteme sein?  ;)
Und unter Umständen auch mal über den Tellerrand blicken?
Deswegen muss man auch nicht wie ein Hund im vorbeilaufen an jeden Baum pinkeln.  ::)
LinuxMint hatte Calamares schon mal im Menü als Alternative dabei.
Und das Paket ist in den Quellen.
« Letzte Änderung: 15.02.2021, 16:29:39 von aexe »