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Autor Thema:  Einführung in Cinnamon  (Gelesen 35894 mal)

0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

/dev/urandom

  • Gast
Einführung in Cinnamon
« am: 02.01.2012, 23:46:16 »

Einführung in Cinnamon

Da Gnome 2 keine Option mehr darstellt, haben wir eine der wichtigsten Drittanbieterkomponenten verloren, auf denen unser Linux-Mint-Desktop basierte. Unser ganzer Fokus verschob sich von Innovationen in der Arbeitsumgebung zum Flicken vorhandener Alternativen wie der Gnome Shell. Wir benutzten MATE und MGSE, um einen leichteren Umstieg von Gnome 2 zu ermöglichen, aber ohne in der Lage zu sein, wirklich eine Alternative anzubieten, die besser wäre als Gnome 2. Sowohl MATE als auch die Gnome Shell sind vielversprechende Projekte, aber MATEs Ziel ist es, Gnome 2 mithilfe von GTK+ nachzubilden, und die Gnome Shell stellt nicht bereit, was wir von einer Arbeitsumgebung erwarten, und geht in eine Richtung, der wir nicht folgen wollen. Aus diesen Gründen also gestalten wir derzeit eine neue Arbeitsumgebung namens Cinnamon (dt.: Zimt), die neue Technologie beeinflusst und unsere Vision umsetzt.



Wenn Sie Linux Mint mögen, werden Sie wahrscheinlich auch Cinnamon mögen. Beide Projekte teilen dieselbe Philosophie und dieselbe Vision davon, was ein Desktop sein sollte, miteinander. In dieser Vision arbeitet der Rechner für Sie und erleichtert es Ihnen, produktiv zu sein. Dinge werden nicht versteckt, sondern sind einfach zu erreichen. Mit leicht zu bedienenden Schnittstellen, einem bekannten Aussehen, erweiterten Techniken und Prinzipien, die Sie bereits aus Linux Mint gewohnt sind, werden Sie sich schnell zu Hause wähnen. Konfiguration ist auch ein wichtiger Teil von Cinnamon, da es eines seiner wesentlichen Ziele ist, dafür zu sorgen, dass Sie sich wie zu Hause fühlen... und somit gibt es Ihnen die Möglichkeit, die Art und Weise zu ändern, wie Ihre Arbeitsumgebung arbeitet, aussieht und sich verhält.



Unter der Motorhaube ist Cinnamon abgeleitet von der Gnome Shell und basiert auf Mutter und Gnome 3. Es ist bereits für Linux Mint 12, Ubuntu 11.10, Fedora 16, openSUSE 12.1 und Arch Linux verfügbar und wird bald (zusammen mit MGSE und MATE) in LMDE aufgenommen werden, wenn Gnome 3.2 Debian Testing erreicht.

Die neueste Version, Cinnamon 1.1.3, bringt Stabilität und Verbesserungen in unsere bereits jetzt bevorzugte Arbeitsumgebung. In Bälde wird Cinnamon Themen, Erweiterungen und ein Kontrollzentrum bekommen. Es wird wahrscheinlich Gnome Shell / MGSE als Hauptarbeitsumgebung in Linux Mint ersetzen, und wir werden weiterhin MATE unterstützen (dessen Ziel und Technik anders sind, aber das auch täglich immer besser wird).

Ein paar tolle Dinge, die schon jetzt in Cinnamon enthalten sind

  • Eine einzige untere Leiste, die Sie automatisch verstecken können (und deren Platzierung künftig konfigurierbar sein wird)
  • Fensterliste, "Zeige Desktop"-Schaltfläche, Benachrichtigungssymbole und alle weiteren Funktionen von MGSE
  • Ein Menü mit dem Aussehen von mintMenu mit der Möglichkeit, Anwendungen als Favoriten festzulegen oder auf den Desktop oder die Leiste zu legen
  • Eigene Startprogramme für die Leiste
  • Ein Ton-Applet, das Sie Ihre Musik starten und kontrollieren sowie Ihren Ton von Ihren Lautsprechern zu Ihren Kopfhörern und andersherum wechseln lässt.
Cinnamon installieren

Sie können Cinnamon neben anderen Arbeitsumgebungen (einschließlich MATE und Gnome Shell/MGSE) betreiben. Installieren Sie das Paket cinnamon, melden Sie sich ab und wählen Sie im Anmeldebildschirm die "Cinnamon"-Sitzung aus.

Weitere Informationen über Cinnamon

Quelle: http://blog.linuxmint.com/?p=1910 | übersetzt von /dev/urandom

EDIT: cinnamon-session in cinnamon geändert

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #1 am: 03.01.2012, 06:01:38 »
Hab es eben schon installiert, geht tatsächlich so einfach.

Ist so natürlich schon eine feine Sache, auch wenn ich die Ausweitung der Tendenz, dass jede Distribution ihren eigenen Privatdesktop hat, mit Skepsis sehe. Aber vielleicht setzt es sich ja wirklich auch anderswo durch, mal sehen.

/dev/urandom

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #2 am: 03.01.2012, 06:17:43 »
Es gibt, wie im Artikel ja erwähnt, bereits (halb-)offizielle Portierungen auf einige andere Distributionen. Unter Fedora habe ich das gerade mal ausprobiert: Startet aber nicht. Sind wohl noch Kinderkrankheiten. :)

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #3 am: 03.01.2012, 06:47:15 »
Es gibt, wie im Artikel ja erwähnt, bereits (halb-)offizielle Portierungen auf einige andere Distributionen.

Da erhebt sich nur die Frage, ob sie und/oder ihre Nutzer dieses Geschenk eben auch annehmen.  :)

/dev/urandom

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #4 am: 03.01.2012, 06:53:13 »
Es kommt, so weit ich das bisher verfolgen konnte, weitgehend gut an.
Die meisten sind froh über alles, was kein Gnome 3 ist, scheint mir.

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #5 am: 03.01.2012, 07:08:06 »
Kein Gnome 3 ist es ja nicht. Das ist auch das Gute daran. - Naja sicher, wenn genug Themes und Applets und Einstellbarkeiten und Zeugs dazu kommt, dann wird es reißenden Absatz finden. Aber ob es die in größerer Masse geben wird oder nicht, hängt eben sehr von der Akzeptanz vor allem in Kreisen ab, die dergleichen entwickeln.

/dev/urandom

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #6 am: 03.01.2012, 07:10:04 »
Die MGSE sind auch nicht kein Gnome 3...  :D

Als Nicht-Gnome-Nutzer guckt man aber in die Röhre, Cinnamon ist momentan echt nur auf Gnome "!draufgeklatscht". Da braucht man einige Pakete, damit es überhaupt funktioniert.  :o

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #7 am: 03.01.2012, 08:41:10 »
Die MGSE sind auch nicht kein Gnome 3...  :D
Was Du nicht sagst.

Als Nicht-Gnome-Nutzer guckt man aber in die Röhre, Cinnamon ist momentan echt nur auf Gnome "!draufgeklatscht". Da braucht man einige Pakete, damit es überhaupt funktioniert.  :o
Das ist wohl nicht momentan so, sondern das wird auch so bleiben. Worauf denn sonst? Es soll auf Gnome 3 beruhen, das ist ja gewollt (im Gegensatz zu einem Ansatz wie MATE).

neo67

  • Administrator
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Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #8 am: 03.01.2012, 09:01:07 »
Danke für die Übersetzung.
Es wäre aber schöner, die Bilder hier hoch zuladen & klein(er) zu posten [smg id=700 type=preview width=400] mit dem Link zum vergrösserrn, habe das mal geändert.

Soweit ich weiß, setzt Cinnamon schon auf der Codebasis von Gnome 3 auf. Muss es ja, aber das Frontend wird anders gestaltet.
Clem weiß darum, wie wichtig das Interface für den Erfolg ist. Die ersten Linux Mint Versionen waren Design mit ein paar Änderungen unter der Haube.
Technik okay, aber die Haptik, wie sich etwas anfühlt muss stimmen. Und da mit KDE 4, Gnome 3 und Unity leider alles Dinge auf dem Markt sind, die für mich voll am User vorbeischießen, gibt es hier eine Chance, etwas zu implementieren, was dem Benutzer wirklich die Arbeit erleichtert.


Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #9 am: 03.01.2012, 11:38:32 »

neo67

  • Administrator
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Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #10 am: 03.01.2012, 11:50:20 »
@Linuxkumpel

Dieser Artikel bezieht sich genau auf die Übersetzung von /dev/urandom. Da sich linux-community.de ebenso auf den Blogeintrag von Clem beruft.

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #11 am: 03.01.2012, 17:01:48 »
Ist wohl ein wenig durcheinandergegangen, hier http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=5529.msg47729#msg47729

/dev/urandom

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #12 am: 03.01.2012, 18:49:13 »
Dass es auf Gnome basiert, ist mir klar. Aber warum es nicht eigenständig lauffähig ist, nicht.

Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #13 am: 03.01.2012, 18:52:33 »
Versteh ich nicht. Es, das die und die Teile von Gnome eben verwendet, ist eigenständig lauffähig.

/dev/urandom

  • Gast
Re: Einführung in Cinnamon
« Antwort #14 am: 03.01.2012, 18:54:20 »
Es ist ein Fork von Gnome, anders als die MGSE. Fork = eigenes System = braucht keine fremden Bibliotheken mehr.
Cinnamon hat den Anspruch, ein eigener Desktop zu sein. Wie Gnome und KDE. KDE bringt alle Bibliotheken selbst mit, Gnome bringt alle Bibliotheken selbst mit - warum Cinnamon nicht?