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Autor Thema: [gelöst]  MDM-Crash seit Update am 14.12.2016 - Hardware Enablement Stack-Problem?  (Gelesen 365 mal)

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Hallo, seit dem Update (Ebenen 1 bis 5) über die Aktualisierungsverwaltung (oder wie sich das Linux-Mint-Tool zum Updaten mit grafischer Oberfläche sonst nennt) am 14.12.2016 startet die grafische Oberfläche (mdm) bei dem Systemstart nicht mehr richtig.

Zunächst ein paar Daten zum System:
- Linux Mint 17.2 Rafaela (GNU/Linux 3.16.0-38-generic i686)
- AMD Athlon XP 2800+ (Single core CPU)
- ATI Radeon RV280 [Radeon 9200 SE]
(Der Kernel wird gleich näher bezeichnet.)

Ein Teil der Updates war ein Update des Firefox, der sich nach dem Update auch nicht mehr starten lies, sondern ständig crashte.
Dies wird aber wohl nicht Ursache, sondern mit eine Auswirkung sein.
Deshalb habe ich den PC dann neu gestartet.
Leider schafft es nun Linux Mint nicht mehr, die grafische Oberfläche (als mdm) zu starten. Man sieht ein paar Sekunden die grafische Obefläche mit dem runden Sanduhr-Mauszeiger - dann kehrt er zur Shell zurück.

Mit Pausen dazwischen versucht das System die grafische Oberfläche wieder zu starten - bricht aber immer wieder ab und meldet dann selbst, dass es erkannt hat, dass der Anzeige-Server nicht richtig gestart werden kann.

Beim Einloggen in der Shell kann ich u.a. folgende Zeilen lesen:

Warning: Security updates for your current Hardware Enablement Stack
ended on 2016-08-04
 * http://wiki.ubuntu.com/1404_HWE_EOL

The following packages are not longer supported:
linux-image-extra-3.16.0-38-generic linux-image-3.16.0-38-generic

Please upgrade them to a supported HWE stackor remove them if you no longer need them

Meine Vermutung ist nun, dass etwas bei dem Update mit installiert wurde, was einen höheren Kernel (oder einen sehr alten Kernel) voraussetzt und deshalb den Crash des Anzeige-Servers hervorruft.

Was ist eurer Meinung nach das Beste, das System wieder zum Laufen zu bringen?

Nebenbei:
Ich schreibe hier von einem PC, der neben dem betroffenen PC steht.
Für bestimmte Test könnte ich noch (versuchen), ein parallel installiertes Linux Mint 13 auf dem betroffenen PC zu starten.
(Dafür wird es doch sicher einen passenden shutdown-Befehl geben.)

Edit:
Noch als Hinweis: Ich nutze die Linux-Mate-Oberfläche bei dem betroffenen System.
« Letzte Änderung: 17.12.2016, 21:11:54 von Linuxtester »

@Linuxtester

1. Warning ist nicht Error
Darum eher als wichtige Information zu verstehen. Immerhin KANN ein Kernel ohne Sicherheitsupdates zum Problem werden (MUSS er aber nicht - jedenfalls nicht von jetzt auf gleich).

2. Niemand wird dich daran hindern einfach einen neuen (zusätzlichen) Kernel zu installieren. Schadet nicht und der alte bleibt dir bis du ihn entfernst immer noch erhalten.

3.
Meine Vermutung ist nun, dass etwas bei dem Update mit installiert wurde, was einen höheren Kernel (oder einen sehr alten Kernel) voraussetzt und deshalb den Crash des Anzeige-Servers hervorruft.
Unwahrscheinlich. Die Paketverwaltung sorgt in der Regel für die korrekte Einhaltung der Abhängigkeiten.
Gut möglich das der Fehler anderswo gesucht werden muß.

Aktualisieren läßt sich das System jederzeit auch über das Terminal. MDM ist dafür nicht zwingend erforderlich.
Starte doch das System einmal ohne die Bootparameter "quiet splash" um besser sehen zu können ob es da irgendwo klemmt.
Ein Blick mit dmesg in die Logdatei kann ebenfalls nicht schaden.
Der Versuch mit einem neuen Kernel ebenso wenig.

Da es bisher keine, EINDEUTIG mit deinem Problem in Zusammenhang stehende, Fehlermeldungen gibt wirst du dich da erst einmal etwas weiterhangeln müssen.
Mit der Hoffnung das sich dabei entweder eine Lösung ergibt oder sich zusätzlich Informationen ergeben.

EDIT: Wenn du eine Stick oder Speicherkarte zu Hand hast würde ich da einmal fix ein Testsystem draufziehen um zu sehen ob es sich wirklich um ein Problem der Basisinstallation handelt oder ebenfalls im Testsystem nach dem Aktualisieren auftritt.
« Letzte Änderung: 17.12.2016, 11:46:30 von lmumischabln »

Ich danke erst mal für die Antwort.

Leider ist für es mich nicht ganz einfach, bestimmte Dinge umzusetzen.
Beispelsweise weis ich nicht, wie ich von der Shell/Kommandozeile aus neuere Kernel lade und aktiviere.
Wenn ich richtig informiert bin, müsste der 4.4er Kernel das aktuellste sein - was hoffentlich auch noch zu Linux Mint 17.2 passt.

Auch das Starten ohne "quiet splash" ist für mich nicht ganz klar.
Ich kann den Debug-Modus beim Starten wählen - aber die "quiet splash"-Option deaktivieren?
(Deshalb schreibe ich ja bei "Newbie Fragen")

Wenn ich "dmesg" über die Shell aufrufe, scrollen schnell Logdatei-Meldungen vorbei.
Ganz vorn - in eckigen Klammern - das ist wohl die Zeit seit Start des Systems  - oder sehe ich das falsch?

Vielleicht hilft es, das Ganze zu filtern oder umzuleiten?
Ich weis ja nicht mal, welches der sonst aufrufbaren Protokolle mit "dmesg" angezeigt werden.
Mit den hier passenden Filter-Befehlen kenne ich mich allerdings nicht aus.

Was ich u.a. auf dem Bildschirm lesen kann, ist: (ich lasse die Zeitangaben vorn mal weg)
[drm:radeon_init] *ERROR* No UMS support in radeon module!

Edit:
Und es werden - möglicherweise durch die Versuche des Systems, die grafische Oberfläche zu starten, immer mehr Meldungen wie diese:
mtrr: no MTRR for b0000000,1000000 found

Das parallel installierte Linux Mint 13 Mate lässt sich übrigens normal aufrufen, ist aber schon seit mehr als einem Monat nicht aktualisiert worden.

Edt 2:
Zum Edit "Wenn du eine Stick oder Speicherkarte zu Hand hast würde ich da einmal fix ein Testsystem draufziehen um zu sehen ob es sich wirklich um ein Problem der Basisinstallation handelt oder ebenfalls im Testsystem nach dem Aktualisieren auftritt.":

Ich habe ja noch ein Linux Mint 13 parallel auf dem betroffnen PC, welches läuft, aber eben nicht aktuell ist.
Da ich bei einem Update dieses Linux Mint 13 möglicherweise mir genau das gleiche Problem einhandle, habe ich hier bewusst noch kein Update durchgeführt. So kann ich noch auf den PC zugreifen - auch auf die Linux-Partitionen. Von einem Live-System ist das wegen der alten Radeon-Grafikkarte nicht so ganz einfach. Zumindest war es das zu den Zeiten der Installation der Systeme (Linux Mint 13 und 17) nicht. Mit dem alten, generischen Radeon-Treiber funktioniert es aber seitdem.
« Letzte Änderung: 17.12.2016, 12:28:26 von Linuxtester »

Leider ist für es mich nicht ganz einfach, bestimmte Dinge umzusetzen.

Eine Möglichkeit wäre diese:
sudo apt-get install linux-generic-lts-xenial linux-headers-generic-lts-xenial linux-image-generic-lts-xenialWas dich auf den Ubuntuzweig bringt und die Kernel von dort Installiert.

Auch das Starten ohne "quiet splash" ist für mich nicht ganz klar.
Im Grub Menü wie unten auf dem Bildschirm erwähnt "e" drücken (edit), dann in dem erscheinenden Code die beiden Punkte "quiet splash" löschen und mit F10 starten.

@Linuxtester

Gibt es vor Ort einen weiteren Rechner auf dem sich ein LiveSystem starten läßt?
Das wäre z.B. von Vorteil beim aktualisieren des Systems über ssh da dir dann nicht nur die virtuellen Terminals zur Verfügung stehen sondern der komplette Systemkomfort incl. graf. Umgebung.

"quiet splash"
Dafür braucht es keinen Debug-Modus.
Beispiel: s. Bild in diesem Beitrag Unten findest du die Zeile mit
Press enter to ... 'e' to edit the command ...
Also an dieser Stelle e drücken,
Du bekommst die Anzeige ähnlich wie hier
mit dem Cursor in Bootzeile gehen und die Parameter entfernen. Es wie im Bild auch einmal mit dem Parameter nomodeset zu versuchen ist bei Grafikproblemen ebenfalls eine gute Idee.
dann mit Strg+X so wie angegeben booten.

Einen neuen Kernel bekommst du u.a. mit
sudo apt-get update && sudo apt-get install linux-headers-4.4.0-53-generic linux-image-4.4.0-53-generic linux-image-extra-4.4.0-53-generic
« Letzte Änderung: 17.12.2016, 12:44:21 von lmumischabln »

Ich bin offensichtlich nicht der Einzige mit dem Problem - siehe Thread "Nach Update startet Grafiksystem nicht mehr... ":
http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=39017.new#new

Ich habe inzwischen auch einige Dinge erledigt bzw. probiert:

- Der Kernel wurde auf 4.4 aktualisiert und dieser Kernel wird auch geladen.
- Das Anpassen des Systemstarts funktioniert nicht ganz so, wie gewollt:
  Trotz entfernen von quiet und splash und anschließendem Starten mit F10 oder Strg-X
  ändert sich nichts am Startverhalten. Es werden keine Zeilen der aufgerufenen Dienste usw. angezeigt
  und es endet wieder an der alten Stelle: Das Grafiksystem stürzt jeweils nach ein paar Sekunden ab
  und nach wiederholten Versuchen kommt dann die Meldung, dass der Anzeige-Server in den letzten 90 Sekunden
  ca. 6 Mal heruntergefahren wurde.

Eine Änderung an der xorg.conf, die ich früher mal vorgenommen hatte, habe ich auch noch zurückgenommen.
(Ich hatte hier eine höhere Auflösung als standardmäßig möglich als zusätzliche Variante eingetragen.)

Mir fällt hierbei auf, dass es in dem Ordner, wo die xorg.conf normalerweise liegt, es nur noch eine xorg.conf.07152016 gibt.
(Diese habe ich geändert - aber leider ohne Erfolg.)

Bringt ein weiterer PC mit einem Live-System etwas, wenn auf dem betroffenen PC das System selbst - ohne die Grafik - läuft und ein weiteres, funktionsfähiges - wenn auch nicht ganz aktuelles Linux-System auf dem PC ohne läuft?
(Vermutlich nur bis zum nächsten Update.)

Für die weitere Bearbeitung des Problems verweise ich mal auf den folgenden Thread, bei dem es um das gleiche Problem geht:
http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=39017.0

Lösung siehe:
http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=39017.0
oder genauer
http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=39017.msg554663#msg554663

Oder kurz:
Das "adobe-flashplugin" deinstallieren - und alles läuft wieder.
Es gab ein Update zum adobe-flashplugin - und dies hat genug auf den Kopf gestellt...

@Linuxtester

Ein Lob für das Verlinken der "Problemlösung".
Obwohl du den Beitrag bereits als gelöst markiert hast würde ich deinen Mitgliedsnamen doch einmal wörtlich nehmen und das Thema - mit deiner Mithilfe - noch etwas weiterführen.
Aber was hat "adobe-flashplugin" mit dem Start vom mdm-Service zu tun?
Der gleiche Gedanke ging mir beim Lesen deiner vorgestellten Lösung ebenfalls durch den Kopf.
Was aber nur beweist das Linux einen auch nach vielen Jahren noch immer überraschen kann.
Da hattest du Glück einen zeitlichen Zusammenhang zum
Da Browsen ohne Flash aber auch nicht das Wahre ist würde ich adobe-flashplugin als Fehlursache durch Installation der vorherigen (vmtl. funktionierenden) Version einfach noch einmal verifizieren.
sudo apt-get update && sudo apt-get install adobe-flashplugin=1:20160712.1-0ubuntu0.14.04.1Als Workaround wäre bei Funktionieren das Pinnen dieser Version von adobe-flashplugin (bis zum Erscheinen einer noch aktuelleren Version als 1:20161213.1-0ubuntu0.14.04.1) eine vorübergend "saubere" Lösung.

Hi.
Muß das Faß nochmal öffnen.
Nutze Mint MATE 17.3

Also, mal super, dass ihr das rausgefummelt habt, das es an dem Flas-update lag.
(Ich wäre schier wahnsinnig geworden. Vorallem, weil es mehrere Systeme betraf.)
Und supi, dass es möglich war flasch von der Komandozeile aus zu deinstallieren.
Beim nächsten automatischen Grafikversuch war mdm wieder da.

Jetzt habe ich schön auf eine neue flashversion gewartet und diese hoffnungsvoll installiert.
wieder mdm-Absturz.
Habe dann auch alle andern Flash-Varianten durchinstalliert.
Immer das gleiche Problem.

Ausser, bei  mint-flash-10.2

Der Trick mit:
sudo apt-get update && sudo apt-get install adobe-flashplugin=1:20160712.1-0ubuntu0.14.04.1

hat leider nich funktioniert.
E: Version »1:20160712.1-0ubuntu0.14.04.1« für »adobe-flashplugin« konnte nicht gefunden werden.

Das problem scheint ja aber nur wenige Nutzer zu betreffen, sonst wäre das geschrei im Internet sicherlich anspringender.

Vielleicht liegt es gar nicht speziell an flash, sondern an einem anderen Update oder Anwendung, die diese Unstimmigkeit mit flash hervorruft.

Ich habe z.B. auch noch Pipelight installiert ( ich weiß, daß das Projekt eingestellt wurde).
Läuft aber noch.

Hat jemand eine Idee, woran das liegen kann? Ausser an Flash.

Gruß
Loik



« Letzte Änderung: 13.01.2017, 12:30:40 von loik »