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Autor Thema:  LMDE FAQ (Arbeitsgrundlage)  (Gelesen 29353 mal)

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Gerd50

  • Gast
LMDE FAQ (Arbeitsgrundlage)
« am: 21.11.2010, 18:53:15 »
Index:

Einführung
Vorab: Der Installer und Bug in der /etc/fstab
1. LMDE 201012 32Bit/64Bit
2. Rolling Release, wie wird es verwirklicht?
3. Die sources.list in der Praxis
4. Romeo & Julia
5. Ist LMDE stabil?
6. Schwierigkeiten mit Grafiktreibern?
8. MintMenu - Icons justieren?
9. Googleearth, Schriftdarstellung im Menü Block unschön?
10. KDE möglich?
11. Realtime Kernel wird vermisst?
12. Samba Probleme?
13. Pidgin OSD Notify anzeigen
14. Maus und Keyboard funktionieren nach Update nicht?
15. Gnome, Xfce, LXDE, Fluxbox, KDE, Enlightenment (E17)
________________________________________________________________________________________________________

Einführung

Am 7. September 2010 erschien Linux Mint Debian, kurz LMDE genannt, und entwickelt sich seitdem zu einer Erfolgsgeschichte. Meßbar daran, daß inzwischen auch eine Xfce Version angeboten wird, eine KDE Version scheint bevorzustehen.

Der Vorteil dieser Distribution ist, im Gegensatz zur Wahl eines Original Debian, dass  hilfreiche Mint Tools und wichtige Multimedia Pakete vorinstalliert sind.  Anstrengende Zusatzarbeiten, die unter dem Original anfallen, entfallen somit.

Windows Umsteiger werden ihre Schwierigkeiten mit LMDE  haben. Ihnen sei der Umweg zum kennen lernen über Mint Main empfohlen. Mit Vorkenntnissen der Main Distris ist es nicht sonderlich schwierig, einen  Einstieg zu finden.

Einige Hürden hat LMDE bei der Installation und Einrichtung, wie jede andere Distribution auch, auf Lager. Diese Hürden sollen im folgenden besprochen werden.

Wer gewohnte Pakete der Main Editionen vermisst, wird evtl. hier fündig:

http://people.debian.org/~bartm/borg/missing.html

Vorab: Der Installer und Bug in der /etc/fstab

Bei der Auswahl der Sprache ist darauf zu achten, German (Germany) zu wählen. Es passiert leicht, dass bei einer ersten
Installation von LMDE  German, Low (Germany) gewählt wird. Man erhält so ein System in einem plattdeutschen Dialekt.
Wer die Sprache beherrscht, wird  Spaß damit haben.

Momentan ist es nur möglich, das Dateisystem bei der Installation mit ext3/ext4 zu formatieren. Andere Dateisysteme wie btrfs, ReiserFs, Reiser4 werden vom Live Kernel nicht erkannt und können, falls auf der Festplatte vorhanden, bei der Installation nicht eingebunden werden.

Spezielle Installationsverfahren wie Raid, LVM, andere Dateisysteme als ext3/ext4 zu formatieren oder einzubinden, werden evtl. mit späteren Updates möglich sein. Entsprechende Bitten liegen den Mint Entwicklern vor.

Eine LVM Installation ist möglich, indem zunächst Debian Testing installiert wird und dann an Mint angepasst wird:

http://www.linuxbsdos.com/2011/01/01/how-to-install-linux-mint-debian-edition-on-an-encrypted-lvm-file-system/

Auf manchen Systemen wird bei der Installation eine fehlerhafte /etc/fstab angelegt. Das ist ein bekannter Bug:

https://bugs.launchpad.net/linuxmint/+bug/636417

Nach der Installation

sudo blkid -c /dev/null
im Terminal ausführen und die Ausgabe mit der fstab eines funktionierenden Mint Systems vergleichen. Sind falsche Einträge vorhanden - löschen.

1. LMDE 201012 32Bit/64Bit

Als Weihnachtsgeschenk 2010 wurde die LinuxMint Community mit der Version 201012 in 32 und 64Bit beschert.

Die gute Nachricht, die 64Bit Version funktioniert bis auf eine Kleinigkeit problemlos. Die Kleinigkeit betrifft eine nicht korrekt angezeigte Zeit. Das lässt sich ändern.

Methode 1: Paket 'ntp' installieren, -->Kontrollzentrum -->System -->Datum und Uhrzeit   -->über Schlosssymbol entsperren, einen deutschen Zeitserver auswählen, fertig.

Methode 2: mit Adminrechten die Systemzeit neu setzen.

Sollte in Synaptic das Feld 'Schnellsuche' ausgegraut sein:

sudo apt-get install apt-xapian-index
Falls in einigen Anwendungen die Schrift unschön dargestellt ist:

sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer
anschliessend mit den dadurch gewonnenen zusätzlichen Schriftarten experimentieren.

Da sich auf vielen Systemen 201012 32Bit nicht installieren liess, ist am 01.01.2011 die überarbeitete Version 201101 32Bit re-spin erschienen.

Das Debian Installationsprogramm unterscheidet sich wesentlich vom Installationsprogramm der Main Editionen und gibt es bisher nur in Englisch. Eine hilfreiche Installationsanleitung hat der Benutzer seeley  geschrieben:

http://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?f=64&t=63012

2. Rolling Release, wie wird es verwirklicht?

Der Traum vieler, einmal installieren und dann sollte ein System möglichst viele Jahre laufen und mit Updates versorgt werden - Rolling Release macht es möglich.

Um zu verstehen, wie das verwirklicht wird, ist das Verständnis der Veröffentlichungen (Releases) des Original Debian hilfreich.

http://de.wikipedia.org/wiki/Debian

Uns soll hier genügen, dass wir es bei der Installation von LMDE mit der Veröffentlichung von 'Testing' zu tun haben. Die Einstellungen in der etc/apt/sources.list (Software-Quellen) verweisen auf die Paket Quellen von 'Testing'.

Wer daran interessiert ist, die Möglichkeit eines Rolling Release in Anspruch zu nehmen, sollte an diesen Einstellungen nichts
ändern und wird ständig ein relativ aktuelles System haben.

Wenn die sources.list geändert werden soll ist darauf zu achten, daß die Umstellung auf die Quellen einer weniger aktuellen Version (Downgrade) nicht möglich ist! 'Testing' kann auf 'unstable' (sid) aktualisiert werden jedoch nicht auf 'stable'.

Ausnahme - vor einem Stable Release von 'testing'. Solange sich dieses in einem Zustand des 'Freeze' befindet, kann auf 'stable'
umgestellt werden. Wer an einem LMDE Stable interessiert ist, installiert mit der 201101 ISO und stellt vor einem Update auf 'stable' (momentan 'squeeze') um. Als diese ISO erstellt wurde, befand sich 'testing' im Freeze und eine Umstellung ist möglich.

Zum besseren Verständnis der Debian Zweige:

Debian 'stable' --> Codename 'squeeze' --> bietet alte aber getestete, stabile Software
Debian 'testing' --> Codename 'wheezy' --> bietet neuere Software, die für den Einsatz im nächsten 'stable'
getestet wird.
Debian 'unstable' --> Codename 'sid' --> bietet aktuelle Software, die für den Einsatz in 'testing' getestet wird.
Debian 'experimental' --> bietet allerneueste Software, die generell auf Einsatztauglichkeit untersucht wird.

In der sources-list kann sowohl die Zweig Bezeichnung als auch der Codename verwendet werden. Beispiel:

deb http://ftp.debian.org/debian testing main contrib non-free
deb http://ftp.debian.org/debian wheezy main contrib non-free
Beides verweist auf ein und dieselbe Software Quelle.

Für LMDE sind zwei neue Quellen hinzu gekommen:

Linux Mint Debian Latest
deb http://debian.linuxmint.com/latest testing main contrib non-free
deb-src http://debian.linuxmint.com/latest testing main contrib non-free

Linux Mint Debian Incoming
deb http://debian.linuxmint.com/incoming testing main contrib non-free
deb-src http://debian.linuxmint.com/incoming testing main contrib non-free

'Latest' bietet Software, die von Usern in 'Incoming' getestet wurde. Das bedeutet, mit den 'Latest' Quellen
hat man ein bestmöglich stabiles LMDE zur Verfügung.

Wer gerne testet und Risiken in Kauf nimmt, benutzt die 'Incoming' Quellen und meldet der Gemeinschaft
bitte gefundene Fehler. Optimalerweise mit Möglichkeiten einer Fehlerbehebung. Falls das nicht möglich ist,
viele Augen sehen mehr als zwei  ;)

Um die Mint Quellen zu nutzen, kann das Paket mintupdate-debian installiert werden. Mit diesem Updater erhält man hilfreiche Hinweise zu Paketen, die aktualisiert oder neu installiert werden. Wer sich für MU Debian entscheidet, sollte Update Pack Infos unbedingt beachten. Nur dann ist eine sichere Aktualisierung gewährleistet.

Weitere Informationsquellen sind:

http://forums.linuxmint.com/viewforum.php?f=186

http://forums.linuxmint.com/viewforum.php?f=187


Es ist aber auch möglich, weiterhin das Terminal mit dem Befehl

sudo apt-get update && sudo apt-get dist-upgrade
zu nutzen. Sinnvoll ist es, sich auch dann möglichst umfassend zu informieren, bevor ein Upgrade gefahren wird.

http://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?f=141&t=67502

http://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?f=141&t=76010

Es ist nicht nötig, die inzwischen über 40 Seiten des LMDE Breakage Thread zu lesen. Es reicht, sich auf den letzten zwei
bis drei Seiten ein zu lesen, wichtiges bekommt man dann mit wenn man am Ball bleibt.

Hacking LMDE bietet viele wertvolle Tips zum Umgang mit LMDE.

3. Die sources.list in der Praxis

3.1 - die sources.list in einem frisch installiertem System

deb http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import

deb http://ftp.debian.org/debian testing main contrib non-free
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian testing main contrib non-free
deb http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb http://www.debian-multimedia.org testing main non-free

# deb http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import backport romeo
# deb-src http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import backport romeo

backport romeo wird im Grunde nicht benötigt, ist deshalb deaktiviert.

3.2 - eine sorces.list, die alle Quellen enthält, die angezapft werden können:

deb http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import

deb http://ftp.debian.org/debian testing main contrib non-free
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian testing main contrib non-free
deb http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb http://www.debian-multimedia.org testing main non-free

# deb http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import backport romeo
# deb-src http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import backport romeo

# deb http://ftp.debian.org/debian unstable main contrib non-free
# deb-src http://ftp.debian.org/debian unstable main contrib non-free

# deb http://ftp.debian.org/debian stable main contrib non-free
# deb-src http://ftp.debian.org/debian stable main contrib non-free

# deb http://ftp.debian.org/debian experimental main contrib non-free
# deb-src http://ftp.debian.org/debian experimental main contrib non-free

# deb http://debian.linuxmint.com/incoming testing main contrib non-free
# deb-src http://debian.linuxmint.com/incoming testing main contrib non-free

# deb http://debian.linuxmint.com/latest testing main contrib non-free
# deb-src http://debian.linuxmint.com/latest testing main contrib non-free

Diese list ist benutzbar, sollte aber nur von denjenigen gebraucht werden, die sich ihres Handelns vollkommen
sicher sind. Aktiv sind die Quellen, die nicht mit einer Raute # versehen sind. Um weitere Quellen zu aktivieren,
werden die Rauten entfernt. Die sources.list wird dafür als Administrator mit gedit oder einem Editor der
persönlichen Vorliebe geöffnet. Zum deaktivieren werden Rauten wieder hinzu gefügt.

3.3 - sources.list für ein bestmöglich stabiles LMDE mit den Mint eigenen 'latest testing' Quellen:

deb http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import

deb http://debian.linuxmint.com/latest testing main contrib non-free
deb-src http://debian.linuxmint.com/latest testing main contrib non-free

deb http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb http://www.debian-multimedia.org testing main non-free

# deb http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import backport romeo
# deb-src http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import backport romeo

3.4 - sources.list für Tester, Bughunter, die sich daran beteiligen möchten, die 'latest' Quellen möglichst
stabil zu halten. Grundlage dafür sind die 'incoming testing' Quellen:

deb http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import

deb http://debian.linuxmint.com/incoming testing main contrib non-free
deb-src http://debian.linuxmint.com/incoming testing main contrib non-free

deb http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb http://www.debian-multimedia.org testing main non-free

# deb http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import backport romeo
# deb-src http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import backport romeo

3.5 - sources.list mit den wichtigsten Quellen für eine variable Handhabung von Upgrades/Downgrades:

deb http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import

deb http://ftp.debian.org/debian testing main contrib non-free
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian testing main contrib non-free
deb http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb-src http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb http://www.debian-multimedia.org testing main non-free

# deb http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import backport romeo
# deb-src http://packages.linuxmint.com/ debian main upstream import backport romeo

# deb http://ftp.debian.org/debian unstable main contrib non-free
# deb-src http://ftp.debian.org/debian unstable main contrib non-free

# deb http://ftp.debian.org/debian stable main contrib non-free
# deb-src http://ftp.debian.org/debian stable main contrib non-free

# deb http://debian.linuxmint.com/incoming testing main contrib non-free
# deb-src http://debian.linuxmint.com/incoming testing main contrib non-free

Auch diese list sollte nur benutzen, wer genau weiss, was er/sie machen möchte. Will man z.Bsp. Gnome 3
Pakete nicht haben, kann 'stable' aktiviert werden, um die alte Pakete wieder zu installieren. Vorher müssen
neue Pakete deinstalliert werden. Möchte man aktuellere Pakete, werden die 'unstable' Quellen aktiviert.

Nach den jeweilig durchgeführten Aktionen nicht vergessen, die aktivierten Quellen wieder zu deaktivieren!

Wer es vergisst, riskiert ein geschrottetes System!

4. Romeo & Julia

Nein Backport-Modules natürlich. Zusätzlich zu den aktivierten Software-Quellen kann man Romeo und Backport-Modules aktivieren. Doch es gibt im Grunde genommen keinen Anlass dafür.

Backport-Modules sind lediglich interessant, wenn die Quellen auf 'stable' weisen.
http://backports.debian.org/

Romeo hält aktuellere Software bereit als Main-, Upstream- und Import Packages. Doch die kann auch mal nicht so funktionieren wie gewohnt. Wer keine unnötigen Risiken eingehen möchte, aktiviert die Romeo Quellen nicht.

5. Ist LMDE stabil?

Solange sich 'Testing' im Entwicklungsstadium eines 'Freeze' befindet, ist es stabil. Das kann sich ändern, sobald die nächste Entwicklungsversion zu 'Testing' wird. Mit Komplettausfällen ist kaum zu rechnen, doch vorübergehend könnte das System
nicht so funktionieren, wie man es gewohnt ist.

Regelmässige Datensicherungen sind deshalb unerlässlich!

Desweiteren ist es sinnvoll, regelmässig Partitionssicherungen des bestehenden Systems zu erstellen. Dafür bietet sich der qt4-fsarchiver an.

http://qt4-fsarchiver.sourceforge.net/

Sollten nach einem Update doch einmal erhebliche Schwierigkeiten auftreten, kann die Systempartition innerhalb weniger
Minuten wieder in den alten Zustand zurückversetzt werden. Auch eine Sicherung nimmt nur wenig Zeit in Anspruch und
kann sozusagen nebenbei erledigt werden.

6. Schwierigkeiten mit Grafiktreibern?

Sollte es zu Schwierigkeiten bei der Installation von proprietären Grafiktreibern kommen, fragt bitte im Forum, wie diese Schwierigkeiten zu überwinden sind.

Installation des proprietären Nvidia Treibers:

apt-get install nvidia-kernel-dkms nvidia-glx build-essential nvidia-settings nvidia-xconfig
sudo nvidia-xconfig
Installation des proptietären ATI Treibers (fglrx)

apt-get install fglrx-control fglrx-glx fglrx-modules-dkms fglrx-atieventsd
sudo aticonfig --initial
7. Compiz fehlt?

Compiz ist nicht vorinstalliert. Wer es braucht, kann die Pakete 'compiz' und 'compiz-fusion-plugins-extra' nachinstallieren.

Ein ausführliches 'HowTo install Compiz' gibt es hier:

http://wiki.debian.org/Compiz

Um Compiz dauerhaft zu aktivieren, per MintMenu -> Systemwerkzeuge den Konfigurationseditor starten.

In der Baumansicht desktop -> gnome -> session -> required_components wählen. Rechts im Fenster ist neben Windowmanager der Wert 'gnome-wm' eingetragen. Diesen Wert durch compiz ersetzen.

Der Reiter "Visuelle Effekte" bei den Erscheinungsbild Einstellungen erscheint in LMDE bisher NICHT, auch wenn Compiz korrekt installiert und gestartet ist.

Ein Weg, Compiz mit Intel Grafikchips zum Laufen zu bringen und weitere Tips finden sich hier:
http://musings.omnsproject.org/?p=680

8. MintMenu - Icons justieren?

Die Größe der Icons kann verändert werden. Rechtsklick auf das Menu > Einstellungen. Die Vorgabewerte sind:

Anwendungen 22
Favoriten        48
Orte                16
System           16

9. Googleearth, Schriftdarstellung im Menü Block unschön?

Daran lässt sich leider nichts ändern. Wen es sehr stört, sucht im Netz nach Paketen der 5er Serie und installiert manuell, anstatt das Paket aus der Paketverwaltung zu nutzen.

10. KDE möglich?

Es können wie von der Gnome Main Edition gewohnt einzelne KDE Anwendungen installiert werden.

Eine abgespecktes KDE  mit den wichtigsten Anwendungen erhält man bei der Installation von 'kde-plasma-desktop'.

Für ein vollwertiges KDE muss das Paket 'kde-full' installiert werden.

Bei allen drei Varianten müssen Sprachpakete nachinstalliert werden.

Bei Variante zwei und drei hat man die Möglichkeit, beim Login zwischen Gnome und KDE zu wählen.

KDE Anwendungen werden mit einem einfachen Mausklick bedient. Wer den gewohnten Doppelklick
vermisst, kann diesen einrichten:

gehe zu /home > Ansicht > Verborgene Dateien anzeigen >.kde > share > config

dort nach 'kdeglobals' schauen und die Datei bearbeiten. Diesen Eintrag

[KDE]
SingleClick=false

hinzufügen, Datei speichern, dann funktionieren alle KDE Anwendungen mit Doppelklick.

Alle Zeichen deuten darauf hin, daß KDE demnächst auf Debian Basis als eigenständige Distribution erscheinen wird.

11. Realtime Kernel wird vermisst?

Für den Hausgebrauch sollte ein Realtime Kernel oder kurz rt-kernel kaum noch nötig sein. Allenfalls wenn bei Multimedia Bearbeitungen Latenzen höher als 7,00 ms auftreten, kann ein rt-kernel hilfreich sein.

In den Paket-Quellen wird ein solcher leider nicht angeboten. Ein grosses Angebot  fertiger Kernel ist hier zu finden:

http://www.pengutronix.de/software/linux-rt/debian_de.html

Ausdrücklich für Debian Systeme empfohlene 64bit rt-kernel gibt es hier:

http://www.wuala.com/makimaki/Realtime-Kernel/RT-Kernel%20Debian%20Squeeze%2064-bit/deb/

12. Samba Probleme?

Für alle, die den „Samba-Komfort“ aus der Mint Main Version vermissen hier eine Zusammenfassung und Übersetzung dieses Threads:

http://forums.linuxmint.com/viewtopic.php?f=141&t=55356#p316972

1. Um das Erstellen von Freigaben im Nautilus bequem verwirklichen zu können müssen ein paar Kleinigkeiten angepasst werden.

Gebt diesen Befehl in der Konsole ein:

gksu gedit /etc/samba/smb.conf
Damit öffnet ihr die Samba Konfigurationsdatei als root und könnt diese bearbeiten. Fügt diese zwei Zeilen am Ende unter 'Global' ein:

map to guest = bad user
usershare allow guests = yes
Dies sorgt dafür, dass ihr auch Gastzugriffe ohne Passwortabfrage erstellen könnt. Jetzt könnt Ihr die Datei abspeichern.

Als nächster Schritt muss euer user noch der Gruppe sambashare zugeteilt werden. Dies geht entweder im Kontrollzentrum unter „Benutzer und Gruppen“ oder auch in der Konsole mit folgenden Befehl:

sudo gpasswd -a %username% sambashare
(%username% natürlich mit eurem Usernamen ersetzen).

2. Um die Funktionalität des Druckens auf freigegebenen Druckern (wie es oft in Firmen zu finden ist) zu erhalten, muss noch der smbclient installiert werden. Einfach in Synaptic suchen oder eben auch über die Konsole

sudo apt-get install smbclient
3. Empfehlenswert ist, gvfs-fuse zu installieren

sudo apt-get install gvfs-fuse
Benötigt wird es, um frei gegebene Dateien in Nautilus zu mounten und auf die enthaltenen Dateien zuzugreifen (ohne das Paket kann es Schwierigkeiten mit ISO Dateien auf einer Netzwerkfreigabe geben). Nachdem das getan ist, muss noch der Benutzer der „fuse“ Gruppe hinzufügt werden. Das geht wieder über „Benutzer und Gruppen“ im Kontrollzentrum, oder aber in der Konsole

sudo gpasswd -a %username% fuse
4. Weiterhin ist empfehlenswert  „winbind“ zu installieren. Wer noch Windowsrechner in der Arbeitsgruppe oder Domäne hat, oder sich einfach besser Namen anstelle von IP Adressen merken kann, wird das nützlich finden. Dies geht über Synaptic oder mit 

sudo apt-get install winbind
Jetzt noch diese Datei anpassen:

gksu gedit /etc/nssswitch
in der Zeile „hosts:         files dns“  den Eintrag wins ergänzen:

„hosts:          files dns   wins“
und die Datei speichern.

Der Rechner kann neu gestartet werden oder, wem das zu lange dauert, kann auch den Sambadienst neu starten (sudo service samba restart) und sich einmal abmelden und wieder anmelden.

Zu beachten ist noch, erstellte shares werden in Nautilus Aufgrund eines Bugs nicht mit dem „shared“ Symbol angezeigt. Man kann es aber schnell überprüfen, geht entweder mit Nautilus hier her:

 „/var/lib/samba/usershares“ 

oder gebt in der Konsole folgenden Befehl ein:

net usershare info
13. Pidgin OSD Notify anzeigen

Wer möchte das Pidgin den Benachrichtigungsdienst (Desktop Popup bzw. Gnome Notify) benutzt, muß das Paket pidgin-libnotify installieren. Entweder per Paketverwaltung oder Terminal

sudo apt-get install --yes pidgin-libnotify
Sollte Pidgin laufen, muß man es neu starten. Danach kann man in Pidgin unter - Werkzeuge > Plugins > libnotify Popups > Plugin konfigurieren - das Plugin konfigurieren.

14. Maus und Keyboard funktionieren nach Update nicht?

Das deutet in der Regel auf einen udev Fehler hin.

Fix:

Recovery Mode booten --> in die Konsole eingeben:

telinit 5
das System sollte jetzt funktionieren --> Terminal öffnen und folgendes eingeben:

ls -l /etc/rc*.d/*udev*
Sieht die Ausgabe ähnlich wie diese aus

    # ls -l /etc/rc*.d/*udev*
    lrwxrwxrwx 1 root root 19  4. Jul 23:27 /etc/rc0.d/K01udev-mtab -> ../init.d/udev-mtab
    lrwxrwxrwx 1 root root 14 29. Jun 21:39 /etc/rc0.d/K02udev -> ../init.d/udev
    lrwxrwxrwx 1 root root 19  4. Jul 23:27 /etc/rc1.d/K01udev-mtab -> ../init.d/udev-mtab
    lrwxrwxrwx 1 root root 14 29. Jun 21:39 /etc/rc1.d/K02udev -> ../init.d/udev
    lrwxrwxrwx 1 root root 19 23. Aug 22:06 /etc/rc2.d/K01udev-mtab -> ../init.d/udev-mtab
    lrwxrwxrwx 1 root root 14 13. Sep 22:28 /etc/rc2.d/S02udev -> ../init.d/udev
    lrwxrwxrwx 1 root root 19  4. Jul 23:27 /etc/rc3.d/K01udev-mtab -> ../init.d/udev-mtab
    lrwxrwxrwx 1 root root 14 29. Jun 21:39 /etc/rc3.d/K02udev -> ../init.d/udev
    lrwxrwxrwx 1 root root 19  4. Jul 23:27 /etc/rc4.d/K01udev-mtab -> ../init.d/udev-mtab
    lrwxrwxrwx 1 root root 14 29. Jun 21:39 /etc/rc4.d/K02udev -> ../init.d/udev
    lrwxrwxrwx 1 root root 14 20. Sep 21:47 /etc/rc5.d/S02udev -> ../init.d/udev
    lrwxrwxrwx 1 root root 19 20. Sep 23:33 /etc/rc5.d/S13udev-mtab -> ../init.d/udev-mtab
    lrwxrwxrwx 1 root root 19  4. Jul 23:27 /etc/rc6.d/K01udev-mtab -> ../init.d/udev-mtab
    lrwxrwxrwx 1 root root 14 29. Jun 21:39 /etc/rc6.d/K02udev -> ../init.d/udev
    lrwxrwxrwx 1 root root 14 24. Feb 2010  /etc/rcS.d/S02udev -> ../init.d/udev
    lrwxrwxrwx 1 root root 19 25. Feb 2010  /etc/rcS.d/S13udev-mtab -> ../init.d/udev-mtab

alle udev Links von rc0 bis rc6.d löschen.

15. Gnome, Xfce, LXDE, Fluxbox, KDE, Enlightenment (E17)

In Mint Debian ist der Gnome-Desktop vorinstalliert. Doch wer eine andere Desktopumgebung vorzieht, braucht auf diese nicht zu verzichten.

Die gute Nachricht zuerst: Alle in der Überschrift aufgezählten Desktopumgebungen funktionieren problemlos auf LinuxMint Debian.

Die weniger gute Nachricht: Die ubuntubasierten Editionen werden von den jeweiligen Entwicklern stark angepasst. Die Folge ist, dass z. B. Xfce in LMDE optisch anders daherkommt als in Mint 9 Xfce. Thunar verfügt nicht über alle gewohnten Optionen.

Hier eine Übersicht der zu installierenden Pakete, inkl. Auslastung des Arbeitsspeichers
im Leerlauf:

Gnome
mint-meta-gnome
network-manager
network-manager-gnome


Xfce
xfce4
xfce4-goodies

Xfce gibt es auf Debian Basis auch als eigenständige Distribution:

http://blog.linuxmint.com/?p=1725[/color]

LXDE
lxde


Fluxbox
fluxbox


KDE
kde-full
kde-l10n-de

Anmerkungen:
  • Du kannst auch kde-plasma-desktop installieren, allerdings bietet kde-full viel mehr KDE-typische Software
  • Während der Installation wirst du mit der Überschrift "Konfiguriere kdm" gefragt, welcher Display-Manager konfiguriert werden soll

Enlightenment (E17)
Zu installierende Pakete:
e17
emodules-all
e17-themes


Wichtig bei allen Installationen!
Im Login-Screen die neue Desktopumgebung unter "Sitzung" wählen.

Die Auslastung des Arbeitsspeichers in Zahlen:
Gnome: ca. 117 MB
KDE: ca. 244 MB
XFCE: ca. 95 MB
LXDE: ca. 88 MB
Enlightenment (E17): ca. 79 MB
Fluxbox: ca. 75 MB



« Letzte Änderung: 30.07.2011, 00:14:57 von Gerd50 »

Gerd50

  • Gast
Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #1 am: 24.07.2011, 00:27:30 »
Wen die Geschichte der FAQ interessiert kann sie hier nachlesen:

http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=2628.90

« Letzte Änderung: 24.07.2011, 18:16:58 von Gerd50 »

Monte Drago

  • Gast
Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #2 am: 24.07.2011, 09:41:45 »
Morgen Gerd,
Da der Link mich wieder hierher führt, schreibe ich es doch mal hier hin, Sorry. ;)

Das mit Enlightenment (E17) stimmt so nicht mehr ganz, die gibt es in der Zwischenzeit direkt in den LMDE Repros!.
(Auch in Incoming, habe grad nochmal nachgeschaut.!) ;)
Die PPA wird also nicht mehr benötigt!.

Gruß
Monte Drago

Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #3 am: 24.07.2011, 10:19:40 »
Gemeint hat er wohl diesen Thread hier:

http://www.linuxmintusers.de/index.php?topic=2628.90

Man müsste auch mit ein paar Worten auf die jetzige Situation eingehen, dass Mint Xfce jetzt ohnehin ein LMDE ist, dass also solche User, die Xfce anstreben (und das werden mehr und mehr werden!) GLEICH ein LMDE mit Xfce installieren sollten.
Und dass dies möglicherweise auch bei Mint KDE bevorsteht, vielleicht bei Punkt 10 (Ist KDE möglich?).

Dann: Der fstab-Bug, hat den noch jemand gehabt?

Die Installation von Grub in den PBR war mittlerweile jedenfalls bei mir problemlos möglich

Punkt 2 mit den Paketquellen muss umgeschrieben werden, das ist klar, hast ja schon gesagt, Gerd. Dazu dann der Hinweis in Punkt 4 (ist es stabil?), dass es mit "Latest" am stabilsten sein wird.

Bei einigen Punkten kann ich nicht beurteilen, wie es um die Aktualität bestellt ist (Schriften, da ist einfach nur was durchgestrichen, nur der Hinweis auf ttf-mscorefonts-installer ist stehengeblieben, PPP, Samba)



« Letzte Änderung: 24.07.2011, 10:39:37 von leonidas »

Gerd50

  • Gast
Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #4 am: 24.07.2011, 11:16:06 »
Shit happens  :-X ich habe den Opener geändert. Vermeiden wollte ich gerne, dass die Sache zu unübersichtlich
wird. Ich stelle aber schon fest, dass Hinweise hier hilfreich sind, um wichtige Punkte auf dem Zettel zu haben.

Bei der Vorbereitung der Möglichkeit an den FAQ weiter arbeiten zu können, bekam ich von Devil den
Hinweis, Fontrendering hat sich erledigt. ttf-mscorefonts-installer war das erste worüber ich gestolpert
bin. PPP und Samba, falls jemand Erfahrung damit hat wie es damit jetzt läuft, bitte melden!

Sehe ich es richtig, dass Google Earth in Testing verfügbar ist und es per googleearth-package nicht mehr
nötig ist, ein eigenes deb Paket zu bauen?

« Letzte Änderung: 24.07.2011, 18:20:46 von Gerd50 »

Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #5 am: 24.07.2011, 12:47:42 »

Sehe ich es richtig, dass Google Earth in Testing verfügbar ist und es per googleearth-package nicht mehr
nötig ist, ein eigenes deb Paket zu bauen?

Genau, GE kann über die Softwareverwaltung/Synaptik/apt-get install .... installiert werden.
Bei mir hat das in der 32bit-Version problemlos geklappt.

Gerd50

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Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #6 am: 24.07.2011, 16:12:28 »
Erste Aktualisierungen sind verwirklicht. Ich bitte um Korrekturlesung. Alle Änderungen und neues sind in rot.

Punkt 3 - Die sources.list in der Praxis - ist neu und nicht rot.

Danke für die Bestätigung @roxel

Ich bin zu dem Schluss gekommen, daß es doch wohl einfacher sein wird, hier weiter zu machen, anstatt in
zwei Threads und habe um Schliessung des anderen gebeten.
« Letzte Änderung: 24.07.2011, 19:14:29 von Gerd50 »

Gerd50

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Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #7 am: 25.07.2011, 01:32:03 »
Fertig, bis auf offene Fragen wie fstab Bug und Samba. Zum fstab Bug habe ich in der Fremde von
Leuten die mit 201101 ISO neu  installiert haben nichts gelesen. Von daher denke ich, das hat sich erledigt.
Mit der Übertragung in den Wiki Hauptartikel warte ich noch ein paar Tage ab, falls sich weitere nötige
Änderungen ergeben sollten.
« Letzte Änderung: 25.07.2011, 01:35:39 von Gerd50 »

Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #8 am: 25.07.2011, 06:18:59 »
Hallo Gerd,

ja, gut. - Nur folgendes vielleicht:

Zitat
Um die Mint Quellen zu nutzen, kann das Paket mintupdate-debian installiert werden. Mit diesem Updater erhält
man hilfreiche Hinweise zu den Paketen, die aktualisiert oder neu installiert werden. Es ist aber auch möglich
weiterhin das Terminal mit dem Befehl  etc.


An dieser Stelle sollte vielleicht gesagt werden, dass man entweder den neuen Updater schon verwenden sollte, also die Infos dort bei "Update Pack Info" zur Kenntnis nehmen - oder bei linuxmint.com im Breakage- und den Update Pack-Threads mitlesen. Diese sollten vielleicht auf jeden Fall erwähnt und verlinkt werden. Freilich, überwiegend wird man da tauben Ohren predigen, schon klar, aber erwähnt hat man sie dann wenigstens und ist insofern unschuldig.  :)

Das mit der Grub-Installation in den PBR steht noch da, hat sich aber jedenfalls aus meiner Sicht auch erledigt.

Bei Googleearth 6 von hier:
http://www.google.de/intl/de/earth/index.html

wird da die Schriftqualität als Problem empfunden? - Schön ist sie nicht im Frame am linken Rand, wohl wegen dieses Problems der google-eigenen Qt-Bibliotheken, aber jedenfalls mir macht das nichts, da ja im eigenlichen Weltkugel-Bereich alles ok ist. - Obwohl ich sonst Schriftfanatiker bin (daher ist für mich die Fontrendering-Sache im Vergleich zu Ubuntu übrigens auch nicht wirklich erledigt, denn die Fonts sind allgemein unter Debian nach wie vor nicht so gut wie unter Ubuntu, finde ich).
« Letzte Änderung: 25.07.2011, 07:14:42 von leonidas »

Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #9 am: 25.07.2011, 09:20:37 »
daher ist für mich die Fontrendering-Sache im Vergleich zu Ubuntu übrigens auch nicht wirklich erledigt, denn die Fonts sind allgemein unter Debian nach wie vor nicht so gut wie unter Ubuntu, finde ich
Ich hab mir von beiden Systemen (LMDE 201101 vs. Linux Mint 9) Screenshots zum Vergleich erstellt, da gibt es keinen Unterschied (mehr) drauf zu sehen!

Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #10 am: 25.07.2011, 09:45:13 »
Bei mir wie gesagt schon. Ist völlig unterschiedlich - bei manchen Programmen. Vor allem die Mozilla-Programme, aber auch etwa Chromium.
Sogar die Größen erscheinen bei völlig gleichen Einstellungen unterschiedlich - und die Schriften bei LMDE wirken viel pixeliger, das Antialiasing ist einfach nicht so gut. Auf Screenshots sieht man das übrigens nur begrenzt gut.

Allerdings ist das Ganze nur eine Nebenbemerkung, es ist im eigentlichen Sinne kein Problem oder Bug, und muss nicht mehr in die FAQ. Weil es einfach so ist wie es ist und wohl so gehört.
« Letzte Änderung: 25.07.2011, 09:50:41 von leonidas »

Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #11 am: 25.07.2011, 10:20:47 »
Bei mir wie gesagt schon. Ist völlig unterschiedlich - bei manchen Programmen. Vor allem die Mozilla-Programme, aber auch etwa Chromium.
Sogar die Größen erscheinen bei völlig gleichen Einstellungen unterschiedlich - und die Schriften bei LMDE wirken viel pixeliger, das Antialiasing ist einfach nicht so gut.
Dann musst du bei dir etwas verstellt haben. Ich habe extra LMDE (+ ttf-mscorefonts-installer (ohne Tahoma)) frisch installiert, um beide Systeme vergleichen zu können!

Und falls du es übersehen hast: LMDE (ab Snapshot 201012) nutzt Ubuntu's libcairo, fontconfig und Ubuntu Font Family. Deswegen kann das bei gleicher Konfiguration unter LMDE nicht mehr anders aussehen.



Auf Screenshots sieht man das übrigens nur begrenzt gut.
Auf jeden Fall sieht man es.

Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #12 am: 25.07.2011, 10:34:08 »
Nein, ich habe da nichts verstellt. Bei mir ist das auch bei frisch installierten Systemen so, also unterschiedlich.

Mir scheint das auch nicht so klar, dass das völlig die gleichen Bibliotheken sind (es gibt noch andere als libcairo, die einen Einfluss haben, libxft). - Wo steht das denn, dass das wirklich die völlig identische Technologie sein soll, hast Du da eine Quelle dafür?

Gerd50

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Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #13 am: 25.07.2011, 12:07:41 »
Bei Schriften bin ich pingelig. Zwischen meinen beiden 'Testing' Systemen und LM9 kann ich keine Unterschiede feststellen.
Google Earth, den Menü Block empfinde ich als Beleidigung für die Augen. Ich habe 6er Versionen von der GE Seite und
als deb Paket versucht. Inzwischen habe ich mich damit abgefunden und hoffe auf Besserung.

Die mintupdate-debian Sache verfeinere ich dann noch Leonidas. ppp(oE) scheint sich erledigt zu haben, das fliegt.
Und mal schauen, was ich noch abspecken kann. Insgesamt gesehen erscheint mir die FAQ zu üppig.

Re: LinuxMint Debian (LMDE) FAQ (Arbeitsgrundlage)
« Antwort #14 am: 25.07.2011, 12:32:04 »
Ich würde doch gerne mal Screenshots von diesen angeblich gleichen Fonts sehen, sagen wir mal von Chromium und Thunderbird (wie gesagt NICHT vom Desktop oder etwa Nautilus bzw. Thunar, die sind bei mir auch gleich gut). - Ich würde dann auch, sobald ich dazu komme, welche machen, um das mal zu demonstrieren, was ich da meine. Der Unterschied bei den genannten Programmen ist bei mir einfach enorm, nicht zu übersehen und beruht keineswegs auf Hypochondrie oder Überempfindlichkeit - und auch nicht auf anderen Einstellungen, jedenfalls nicht solchen, die ich selbst vorgenommen hätte (also es ist möglich, dass irgenwo in den Tiefen der Systeme etwas anders vorkonfiguriert ist, ich das aber nicht weiß).