Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?
20.02.2017, 23:23:11

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge

Mitglieder
  • Mitglieder insgesamt: 17572
  • Letzte: Lemon
Statistiken
  • Beiträge insgesamt: 439280
  • Themen insgesamt: 35662
  • Heute online: 455
  • Am meisten online: 578
  • (15.01.2017, 16:58:34)
Benutzer Online

Autor Thema:  Schluss für LiMux in München  (Gelesen 2034 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Re: Schluss für LiMux in München
« Antwort #90 am: 17.02.2017, 13:47:42 »
Zitat
Nach dem Aus in München gehört Schwäbisch Hall zu den bekanntesten Kommunen, die weiter auf Linux setzen. "Die Stadtverwaltung kann mit Linux alle Aufgaben erfüllen", sagt dort der Technik-Abteilungsleiter Horst Bräuner. "Alle Fachanwendungen funktionieren an den Arbeitsplätzen." In Ausnahmefällen werde Windows in einer virtuellen Umgebung zur Verfügung gestellt. Auch der Datenaustausch mit externen Kommunikationspartnern funktioniere einwandfrei.
SPON heute
Es geht also durchaus, wenn man denn will.

Re: Schluss für LiMux in München
« Antwort #91 am: 17.02.2017, 13:50:06 »
Ja ja die Haller, das ist ein ganz harter Verein, habe aktuell mit denen zu tun. ;D

Re: Schluss für LiMux in München
« Antwort #92 am: 17.02.2017, 17:25:09 »
@Bobby: Jaaa, "Chancengleichheit" gibt es,...irgendwo! Manchmal. Vielleicht. Noch. ...  ;)

Oder auch nicht. Mal schauen.

 8)

Ich weiß einfach schon zu viel über das System,..und "Quantenphysik" und so...  :( ??? ::)

Klar ist Armut/Chancengleichheit/Gerechtigkeit auch oft was subjektives und ich persönlich bin auch nicht gegen Reichtum (einzelner oder vieler).

Knallhart "objektiv" wird es dann aber, wenn der eine nichts zu fressen hat, oder mit seinen 2-4 Minijobs nicht würdig leben kann,...wenn die Alleinerziehenden nur noch Kopfgefickt sind und die Kinder eben nicht viel von Chancengleichheit erfahren.

Wenn BILLIONEN Steuern in Banken verschwinden, fehlen sie in Krankenhäusern, Altenheimen, Kitas, Schulen, Strassen, und bei der Kultur,...

Wenn Konzerne und Superreiche nur noch bescheissen und Korruption Demokratie und Freiheit auffrisst und durch diese jahrelangen Entwicklungen der "kleine Mann" wieder den rechten Rattenfängern weltweit auf dem Leim zu gehen scheint,...

sollte man nicht schweigen und die Diskussion überall suchen oder in Gang bringen...

 ;)


Ja, das in München einiges falsch gemacht wurde - auch von EDV-Seite, gilt es anzuerkennen und zu reflektieren!

Schade, ein modifiziertes Linux Mint wäre da bestimmt der Renner geworden!?

Den beteiligten Lobbyisten unterstelle ich aber einmal, das sie - EGAL BEI WELCHEM LINUX- definitv alles versucht hätten, um wieder Microsoft "an Bord" zu holen.

Da geht es nämlich auch um ser viel Geld und Posten!  ;)

Und es kommt nicht von ungefähr, das Microsoft jetzt dort ihren Deutschlandsitz haben...

Aber mal was anderes: Können Windows-rechner in Verwaltungen und Firmen überhaupt das EU-Datenschutzrecht erfüllen!???

s.auch: http://www.arte.tv/guide/de/045391-000-A/democracy


Re: Schluss für LiMux in München
« Antwort #93 am: 17.02.2017, 17:29:39 »
Erfüllt mich mit etwas Stolz, dass ich da nur 50km weg wohne - auch wenn ich definitiv kein Schwabe bin. ;)

Zugegeben: Wenn große Städte wie München so etwas durchziehen bzw. durchgezogen haben, dann sind/waren das Vorzeige-Projekte.

Aber vielleicht wäre es grundsätzlich erst einmal einfacher kleinere Gemeinde- oder Städteverwaltungen mit Linux bzw. OpenSource auszustatten, zumal die wahrscheinlich auch weit weniger "Spezialprogramme" im Einsatz haben und auch keine so großen und komplexen Netzwerkstrukturen.

Hylli
« Letzte Änderung: 17.02.2017, 17:41:14 von hylli »

Re: Schluss für LiMux in München
« Antwort #94 am: 17.02.2017, 18:33:25 »
Und es kommt nicht von ungefähr, das Microsoft jetzt dort ihren Deutschlandsitz haben...
Woher kommt das denn?

Nur mal nebenbei:
Wenn Konzerne und Superreiche nur noch bescheissen und Korruption Demokratie und Freiheit auffrisst und durch diese jahrelangen Entwicklungen der "kleine Mann" wieder den rechten Rattenfängern weltweit auf dem Leim zu gehen scheint,...
Ja ja, mag schon so sein.  Aber wie vermeidest Du das "auf den Leim gehen"?
« Letzte Änderung: 17.02.2017, 18:45:56 von aexe »

Re: Schluss für LiMux in München
« Antwort #95 am: 17.02.2017, 19:01:42 »
Zitat
Knallhart "objektiv" wird es dann aber, wenn der eine nichts zu fressen hat, oder mit seinen 2-4 Minijobs nicht würdig leben kann,...wenn die Alleinerziehenden nur noch Kopfgefickt sind und die Kinder eben nicht viel von Chancengleichheit erfahren.

Wenn BILLIONEN Steuern in Banken verschwinden, fehlen sie in Krankenhäusern, Altenheimen, Kitas, Schulen, Strassen, und bei der Kultur,...

Wenn Konzerne und Superreiche nur noch bescheissen und Korruption Demokratie und Freiheit auffrisst und durch diese jahrelangen Entwicklungen der "kleine Mann" wieder den rechten Rattenfängern weltweit auf dem Leim zu gehen scheint,...

sollte man nicht schweigen und die Diskussion überall suchen oder in Gang bringen...
+1

Re: Schluss für LiMux in München
« Antwort #96 am: 17.02.2017, 19:59:43 »
So richtig schlecht geht es Dir aber erst, wenn Du am Ufer stehst und die Enten Dir die Brotbröckchen zurückwerfen - aus Mitleid.  ;D
« Letzte Änderung: 17.02.2017, 20:55:36 von aexe »

Re: Schluss für LiMux in München
« Antwort #97 am: 18.02.2017, 15:49:06 »
@Bobby: Jaaa, "Chancengleichheit" gibt es,...irgendwo! Manchmal. Vielleicht. Noch. ...  ;)
Oder auch nicht. Mal schauen.
Wenn man den Eindruck hat dass es an Chancengleichheit mangelt wäre der rationale Schluss darauf zu drängen diese zu verbessern nicht staatliche Umverteilung zu befürworten die weder das Problem löst, noch moralisch ist, noch auf Dauer gut funktioniert. "Wenn man sonst nichts ändert geht einem irgendwann auch das Geld der Anderen aus".
Zitat
Knallhart "objektiv" wird es dann aber, wenn der eine nichts zu fressen hat
In Deutschland hat man idR selbst wenn man aus eigener Kraft 0,00€ auf einem freien Markt erwirtschaften kann, nicht einen einzigen Cent,  ein Dach über dem Kopf, Heizung, Essen und Trinken, Kühlschrank und TV, Klamotten und kann zum Arzt gehen plus seine Kinder weitestgehend kostenlos auf eine Schule schicken. Mit Recht auf wie viel mehr wird man denn deiner Meinung nach geboren und woher kommen diese Rechte? Positive Rechte auf Etwas implizieren immer die Pflicht anderer diese zu erfüllen denn auf Bäumen wachsen sie nicht. Das Einzige auf das wir uns mit all unsren unterschiedlichen politischen, religiösen und kulturellen Vorstellungen einigen können ist idR das Nichtverletzen negativer Rechte von Individuen. Ich habe ein Recht dass mir niemand den Schädel einschlägt, mich nicht verletzt, mir nichts stiehlt, mir nicht die Freiheit nimmt usw. da stimmt Jeder zu. Aktive Rechte AUF etwas gehen immer auf Kosten negativer Rechte anderer.
Zitat
Wenn Konzerne und Superreiche nur noch bescheissen und Korruption Demokratie und Freiheit auffrisst
Korruption und Bescheißen wird nicht weniger wenn man dem Staat noch mehr Verantwortung überträgt. Freiheit ist ein ein individuelles Recht und läuft stark entgegen dem was du forderst.
Du willst ja gerade zugunsten einer gefühlten allgemein-gesellschaftlichen Gerechtigkeit individuelle Freiheit zurückfahren. Ich meine du hast gerade noch Marx empfohlen....
Staatsformung durch Demokratie im Sinne von Mehrheitswillen hat Grenzen. Wenn 3 Personen im Raum sitzen, 2 haben 5€ und einer hat 50€ und sie stimmen ab ob sie nicht lieber ihr Hab und Gut gerecht aufteilen sollen, wie wird die Abstimmung wohl ausgehen? Das ist Mobmentalität der Masse nicht Freiheit.

Re: Schluss für LiMux in München
« Antwort #98 am: Heute um 04:30:30 »
@Bobby: Ich bin Anarchist! Und glaube an die "Höchste Form der Ordnung"! Falls dir das was sagt. ,-)
 Ich habe nie vom Staat geredet. Und wenn dann nur als realistische Zwischenlösung!
 zur fehlenden Regulierung.

da läuft nämlich einiges seit einiger zeit aus dem Ruder!

Finanzexperten reden schon vom "größten Raubzug der Geschichte der Menschheit!"

nach allem was ich so weiß, wird da auch leider nicht untertrieben.

Das das dem ein oder anderen zu "persönlich" ist oder man sich lieber in Zynismus oder Sarkusmus flieht, kann humorvoll sein oder auch nicht.

Ich benenne nur Probleme.

Denn ohne den WAHN-SINN zu hinterfragen und zu stoppen, kann es überhaupt keine echte, tiefgreifende Veränderung geben.

Die lösung für alles und das auch nochauf einmal habe icke ouch nicht.

Aber es liegen da einige Lösungen schon in Schubladen bereit oder werden bereits praktiziert!

Und vom hiesigen Kapital samt Medien totgechwiegen, diffamiert oder bekämpft.

Ich glaube auch nicht an den "großen Knall" und dann ist allet jut.

Ich sehe eher diverse evolutionäre Prozesse und Entwicklungen.

Und Mitleid von gackgacks brauch isch nischt. (@aexe)

Im Gegenteil: Die Schwäne sind meine Freunde hier.

 ;)

Manchmal könnte man glauben, der ein oder andere betreut hier hauptberuflich die Bankenserver in Bankfurt und könnte zynisch befangen sein,
aber dann relativiert mein Verstand das gefühl und ich erfreue mich einfach einer schönen kritischen Diskussion mit vielerlei Meinungen und Aspekten.

https://heise.de/tp
« Letzte Änderung: Heute um 04:37:40 von chalee »

Re: Schluss für LiMux in München
« Antwort #99 am: Heute um 05:41:25 »
Und Mitleid von gackgacks brauch isch nischt. (@aexe)
Im Gegenteil: Die Schwäne sind meine Freunde hier.
Du hast den Spruch nicht verstanden. Was ich damit sagen wollte:
Dir (sowie fast allen anderen Deutschen) geht es doch gut.
Also braucht niemand Mitleid und die Enten brauchen ihr Futter nicht zurückwerfen, was ja dann keineswegs ein unfreundlicher Akt wäre, aber die Viecher selbstverständlich sowieso nicht machen würden, egal wie dreckig es dir geht.

Ob Schwäne oder Enten mit Menschen Freundschaft schließen, weiß ich nicht - wenn es so etwas gibt, wäre ja auch Mitleid und Futter teilen nicht ausgeschlossen.